Die SG Essen-Schönebeck musste sich nur vier Tage nach dem Pokal-Aus beim USV Jena erneut mit einer Niederlage auf die Busfahrt zurück ins Ruhrgebiet begeben.

HSV - Schönebeck 2:0

Doppelschlag besiegelt Niederlage

Desirée Kraczyk
07. April 2010, 19:12 Uhr

Die SG Essen-Schönebeck musste sich nur vier Tage nach dem Pokal-Aus beim USV Jena erneut mit einer Niederlage auf die Busfahrt zurück ins Ruhrgebiet begeben.

Im Nachholspiel des 13. Spieltages setzte es beim Hamburger SV eine 0:2 (0:0)-Pleite.

„Wir haben zwei entscheidende Fehler gemacht“, ärgerte sich SGS-Coach Ralf Agolli und spielte damit auf den Doppelschlag der Gäste in der 61. und 63. Minute an. Agolli: „Das ist ja mittlerweile schon typisch für uns.“ Beim 0:1 durch Aferdita Kameraj stand die Innenverteidigung, die gegen den HSV Melanie Hoffmann und Emily Zurrer bildeten, zu weit weg, beim 0:2 durch Maja Schubert trat Laura Hoffmann über den Ball. „Ich habe danach zwar ein Aufbäumen meiner Mannschaft gesehen, aber zwingende Torchancen hatten wir nicht mehr“, meinte der SGS-Trainer.

Agolli erklärt, worum es nun bei der Auswärtspartie gegen den 1. FFC Frankfurt am Sonntag ankommt: „In dieser Form müssen wir zusehen, dass wir die Niederlage so niedrig wie möglich halten.“ Für einen Hoffnungsschimmer sorgt zumindest das Comeback von Sabrina Duhme, die in der Hansestadt ihre ersten acht Minuten für die Essenerinnen in dieser Saison bestritt. Agolli rechnet damit, dass die 27-Jährige in zwei, drei Wochen wieder vollständig fit ist.

Die Tabellensituation hat sich durch die Pleite nicht geändert, Freiburg konnte ebenso nicht punkten. „Wir müssen gucken, dass wir die Kurve kriegen und die katastrophale Saison auf Platz zehn beenden“, bemerkt Agolli.

Autor: Desirée Kraczyk

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