Der geplante Wechsel von Stürmer Michael Thurk vom Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 zum Erzrivalen Eintracht Frankfurt verzögert sich weiter.

Spannungen zwischen Frankfurt und Mainz

03. August 2006, 11:15 Uhr

Der geplante Wechsel von Stürmer Michael Thurk vom Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 zum Erzrivalen Eintracht Frankfurt verzögert sich weiter.

Der geplante Wechsel von Stürmer Michael Thurk vom Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 zum Erzrivalen Eintracht Frankfurt verzögert sich weiter. Zwar hatten die Hessen am Dienstag offiziell ihr Angebot an dem 30-Jährigen bekundet, doch die Verhandlungen über die Ablösesumme gestalten sich schwierig. `Wir liegen noch weit auseinander und lassen uns nicht unter Druck setzen´, sagte FSV-Manager Christian Heidel. Inzwischen sollen die Mainzer ihre Forderungen zwar von 2 Millionen auf 1,8 Millionen Euro herunter geschraubt haben.

Die Eintracht aber, die unbedingt noch einen Angreifer verpflichten möchte, will offenbar nicht wesentlich mehr als 1,0 Millionen Euro für den gebürtigen Frankfurter Thurk zahlen. Eintrachts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen verhängte sich sogar einen Maulkorb: `Zum Fall Thurk sagen wir kein Wort mehr.´ Auch Frankfurts Trainer Friedhelm Funkel gibt sich gut eine Woche vor dem Saisonstart des UEFA-Cup-Starters bei Schalke 04 am 12. August gelassen. `Wir hätten Thurk gerne, aber unser Weh und Wohl hängt nicht von einem einzelnen Spieler ab´, meinte Funkel. Bis Dienstag war Thurk, der in der vergangenen Spielzeit 12 Treffer für die Rheinhessen erzielte, vom Mainzer Training freigestellt. Am Mittwoch absolvierte der Blondschopf mit einer kleinen Gruppe von Mitspielern einen Waldlauf, während der Rest des FSV-Kaders normal mit Trainer Jürgen Klopp trainierte.

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