Die Winterpause beim FSV Witten verläuft alles andere als ruhig. Nicht nur der drohende Abstieg aus der Bezirksliga macht den Verantwortlichen zu schaffen.

FSV Witten

Trainer Özan klärt Wirrwarr auf

Richard Hocks
08. Januar 2010, 17:08 Uhr

Die Winterpause beim FSV Witten verläuft alles andere als ruhig. Nicht nur der drohende Abstieg aus der Bezirksliga macht den Verantwortlichen zu schaffen.

Auch die Personalfragen beschäftigen den Verein. Im Blickpunkt steht vor allem Philipp Kasthede, der den Verein nach seinem Zusammbruch (RS berichtete) verlassen wollte. "Das Risiko, dass er weiter spielt und ihm was passiert, war dem Verein zunächst zu hoch", sagte Trainer Aykan Özan, "doch nach einer Untersuchung und der Vorlage eines ärztlichen Attests, hat der Vorstand entschieden, Philipp wieder spielen zu lassen, so dass die Abmeldung rückgängig gemacht wurde."

Die erst im Sommer verpflichteten Spieler André Dettmer und Patrick Michnikowski dagegen verlassen den Verein vorausichtlich jetzt schon wieder. "André und Patrick haben mich in der Vorrunde leider nicht so überzeugt, wie ich es mir vorgestellt habe. Außerdem ist durch die vier Neuzugänge die Mannschaft gewachsen und da stehen die Chancen schlecht für die Beiden", erklärte der Übungsleiter.

Der erwartete Wechsel von Volkan Mogultay kommt nicht zustande. "Der Spieler hatte eine Gehaltsvorstellung in Oberliga-Dimensionen", sagte Aykan Özer.

Der FSV Witten rangiert in der Bezirksliga 14 noch ohne Sieg mit fünf Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Der Rückstand auf den Tabellenvorletzten TuS Hattingen beträgt bereits acht Punkte.

Autor: Richard Hocks

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