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0:2, 3:2, 3:4: Irrer Schlagabtausch in Aachen

04. Mai 2019, 17:55 Uhr

Foto: Stefan Rittershaus

4400 Zuschauer sahen am Tivoli am Samstag einen irren Schlagabtausch zwischen Alemannia Aachen und der U23 von Borussia Mönchengladbach. Am Ende setzten sich die Mönchengladbacher mit 5:4 (2:0) durch. 

0:2, 3:2, 3:4: Wer am Samstagnachmittag Lust auf eine Achterbahnhfahrt hatte, der musste dafür nicht unbedingt einen Freizeitpark aufsuchen, sondern wäre auch beim Heimspiel von Regionalligist Alemannia Aachen gegen die Reserve von Borussia Mönchengladbach voll auf seine Kosten gekommen. 

Beide Teams lieferten sich ein wildes Duell mit mehreren Führungswechseln. Und ein spektakuläres Finish hatte das Duell obendrein zu bieten: Erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit fiel der 4:3-Siegtreffer zugunsten der Gäste aus Mönchengladbach. 

Die hatten nicht nur das bessere Ende, sondern auch den frischeren Start erwischt: Bereits nach 20 Minuten lag die Borussia vor 4400 Zuschauern im Tivoli-Stadion mit 2:0 in Führung, Giuseppe Pisano (3.) und Torben Müsel (19.) hatten getroffen. 

Aachen verpasst Anschluss an Top-Vier 

Aachen brauchte Zeit bis nach dem Seitenwechsel, um sich eine Antwort parat zu legen. Die kam dann in Form eines Doppelschlags durch Kai-David Bösing (46.) und Dimitry Imbongo Boele (47.) innerhalb einer Minute. Boele legte nach 79 Minuten noch einen Treffer drauf - nun war die Alemannia mit 3:2 obenauf. 

Das letzte Wort war allerdings noch nicht gesprochen, denn nur drei Minuten später glich Justin Steinkötter für Gladbach aus. Und in der zweiten Minute der Nachspielzeit folgte dann der Schock für alle, die es mit den Gastgebern hielten: Markus Pazurek stellte die Begenung erneut auf den Kopf und erzielte den 4:3-Endstand aus Sicht der Borussia. 

Damit verpassten es die Aachener, den Anschluss an Gladbach auf Platz vier zu halten. Sie fallen sogar einen Platz zurück und stehen nun punktgleich mit der U23 von Borussia Dortmund auf Rang sechs. ea 






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