17.10.2017

Aachen

Diesen Spieler wollte RWE im Sommer loseisen

Foto: Thorsten Tillmann

Alemannia Aachen hat am Montagabend beim Bonner SC mit 2:0 gewonnen. Einer der Matchwinner war Mergim Fejzullahu.

Er erzielte das Tor zum 2:0. Mittlerweile hat der 23-jährige Albaner in elf Ligaspielen bereits sechsmal ins Schwarze getroffen und drei Tore aufgelegt. Fejzullahu scheint von Spiel zu Spiel stärker zu werden. Wir haben mit dem offensiven Mittelfeldspieler gesprochen.

Mergim Fejzullahu, wie haben Sie das Flutlichtspiel und die TV-Übertragung empfunden?
Natürlich sind solche Rahmenbedingungen für einen Viertligaspieler besonders. Für solche Abende ist man doch Fußballer geworden. Wir haben an diesem Abend eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt und verdient gewonnen.

Und Sie persönlich scheinen sich besonders wohl auf dem Bonner Rasen gefühlt zu haben?
Ich fühle mich momentan einfach gut und spüre das Vertrauen des Trainers. Aber ich bin nie ganz zufrieden, es gibt immer noch etwas Luft nach oben. Daran arbeite ich im Training und in meiner freien Zeit täglich. Ich will noch stärker werden! Ich habe meine klaren Ziele im Kopf und konzentriere mich von Spiel zu Spiel auf meine Aufgaben und will diese bestmöglichst erledigen.

Am Sonntag folgt der nächste Kracher - wieder im TV. Diesmal geht es gegen Rot-Weiss Essen?
Natürlich freuen wir uns auf ein geiles Spiel gegen Essen. Es wäre super, wenn der Tivoli so richtig schön voll werden würde. RWE wird sicherlich auch einige Fans mitbringen. Man sollte Rot-Weiss Essen aufgrund der aktuellen Tabellensituation nicht unterschätzen. Sie haben einen neuen Trainer, welcher der Mannschaft neue Impulse geben wird und die Mannschaft gut auf das Spiel vorbereiten wird. Wir werden einen schönen Fight erleben und wieder an die Grenze gehen müssen, um das Spiel für uns und unseren tollen Fans zu entscheiden.

Ist das richtig, das Rot-Weiss Essen vor der Saison an Ihrer Person Interesse bekundete?
Ja, das stimmt. RWE wollte mich vor der Saison haben, aber ich habe mich für Aachen entschieden. Als mein Vertrag vor zwei Jahren bei Fortuna Düsseldorf II nach einer langen Verletzung ausgelaufen ist, wollte mich damals kein vernünftiger Klub verpflichten - außer Alemannia Aachen. Dass werde ich nicht vergessen. Aachen hat mir die Chance gegeben, dafür bin ich dankbar und habe das Vertrauen, so denke ich, schon letztes Jahr zurückgeschenkt. Ich freue mich auf die weiteren Spiele im Trikot der Alemannia.

Geht der Blick nach dem Sieg gegen Bonn wieder nach oben?
Wir schauen wirklich von Spiel zu Spiel und das ist keine Floskel. Unser Trainer bereitet uns immer gut vor und wir wissen genau, was die Stärken und Schwächen der Gegner sind. Selbstverständlich, wollen wir oben etwas mitmischen, aber man sollte nicht vergessen mit welchen Mitteln der Verein in die Saison gegangen ist. Wir versuchen einfach das Beste daraus zu machen.

Autor: Krystian Wozniak

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