29.09.2017

Westfalenliga 1

Gipfel-Duell zwischen Vreden und Gievenbeck

Foto: firo

Am achten Spieltag der Westfalenliga empfängt Tabellenführer SpVgg Vreden den punktgleichen 1. FC Gievenbeck zum Top-Spiel. SpVgg-Vorsitzender Christoph Kondring ist siegessicher.

Wenn am Sonntag der 1. FC Gievenbeck ins Hamaland-Stadion zur SpVgg Vreden kommt, zählt für die Spielvereinigung nur eins: "Ich erwarte natürlich einen Sieg", gibt sich der erste Vorsitzende Christoph Kondring zuversichtlich.

Beide Teams führen die Tabelle nach sieben Partien punktgleich an, beide Teams würden in der kommenden Saison gerne Oberliga-Luft schnuppern. Da nur der Meister aufstiegsberechtigt ist, wäre ein Ausrutscher am Wochenende bereits fatal. Das weiß auch Kondring: "Das wäre ein schon ein herber Rückschlag", warnt der Vorsitzende. "Aber noch lange kein Beinbruch. Bis zum Saisonende sind es noch 23 Spieltage, da verliert jeder mal."

Vreden mit erster Saison-Pleite in der Vorwoche

Da mussten die Ostwestfalen in der Vorwoche schmerzlich am eigenen Leib erfahren. Mit 0:2 musste sich die Spielvereinigung bei Victoria Clarholz geschlagen geben. Der Punktverlust gegen den Tabellenelften sei so nicht eingeplant gewesen, so Kondring. Durch eine frühe Verletzung von Linksverteidiger Paul Akhere Inhongbe und individuelle Fehler habe man die Begegnung verloren. Die Vorfreude auf das Spitzenspiel am Wochenende soll durch die Niederlage aber nicht geschmälert werden: "Wir wollen unsere Form nicht an dem einen Spiel fest machen. Unsere Jungs sind richtig gut drauf."

Gäste sind seit 6 Spielen ungeschlagen

Das gilt jedoch auch für den 1. FC Gievenbeck. Am zweiten Spieltag kamen die Münsteraner mit 0:4 beim SuS Stadtlohn unter die Räder, seitdem ist der 1. FC ungeschlagen. "Gievenbeck hat eine starke Mannschaft, aber unsere Leute haben den Gegner genau analysiert. Wir sind bestens vorbereitet", sagt Kondring. Das erste indirekte Duell zwischen beiden Teams geht übrigens an die Gäste. Im Gegensatz zum SpVgg Vreden konnte Gievenbeck in Viktoria Clarholz mit 1:0 gewinnen.

Kellerkinder vor schweren Aufgaben

Die Mannschaften im Tabellenkeller haben dagegen andere Sorgen. Schlusslicht SC Herford (3 Punkte) würde die Abstiegsränge ebenso wie der Vorletzte BSV Roxel (4 Punkte) nur zu gern verlassen. Dafür warten jedoch undankbare Aufgaben: Sie müssen gegen den SV Schermbeck (3.) bzw. SV Rödinghausen ll (4.) ran, die ihrerseits Punkte brauchen, um den Verlierer des Top-Spiels vom zweiten Rang zu stoßen.

Autor: Erik Asmussen

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