13.08.2014

BW Mintard

Ziel sind die magischen 40 Punkte

Aufsteiger BW Mintard greift in der kommenden Saison in der Bezirksliga an. Der Club selbst stapelt tief, andere sehen das Team als Geheimfavorit.

Marco Guglielmi führte den BW Mintard letzte Saison souverän eine Spielklasse höher. Weil ihm das schon mit mehreren Vereinen gelang, kann man ihn liebevoll als "Aufstiegstrainer" titulieren.

Kein Geheimnis
Trotz des vermehrten Erfolgs beim Thema Aufstieg kann der Übungsleiter keine "außergewöhnlichen Trainerfähigkeiten" bei sich feststellen. Vielmehr waren alle seine bisherigen Errungenschaften das Produkt "akribischer Arbeit, eines tollen Umfelds eines Trainerteams sowie begabten Spielern". So begründet Guglielmi bescheiden und gibt das Lob an seine Weggefährten weiter.

Als oberstes Ziel ruft der Trainer den Klassenerhalt aus. "Erstmal gilt es 40 Punkte zu sammeln. Alles was danach kommt, nehmen wir aber selbstverständlich gerne mit", sagt Guglielmi. Viele Trainerkollegen hatten sein Team dabei als einen Geheimfavoriten auf den Aufstieg gesehen. Das lehnt der erfahrene Coach aber dankend ab. Es gehe ihm primär darum, gute Spiele zu zeigen und den einen oder anderen Favoriten zu ärgern. Noch sei sein Team zu jung, um sich ernsthaft mit den erfahrenen Konkurrenten aus Kray, Essen West oder Frohnhausen messen zu können.

Trotzdem sieht der Trainer seine Mannschaft gut gewappnet. Der Kader wurde in der Qualität und der Quantität verbessert, wobei der Großteil der "Aufsteiger" erhalten bleibt. Nur zwei Abgänge sind zu verbuchen, ihnen gegenüber stehen acht Neuzugänge.

Neu an der Platzanlage "Durch die Aue" in Mühlheim sind Dennis Brinkmann (vereinslos), Nicolas Krause (ETB), Niklas Nadilny (Heisinger SV) und Sebastian Ullisch (SC Werden-Heidhausen) sowie Andreas Kniep, Maximilian Lücke, Patrick Kissmann und Daniel Lichtfield (alle Mühlheimer SV 07).

"In einer ausgeglichenen Liga mit vielen Topteams braucht man einen ausgeglichenen Kader, um Verletzungen kompensieren zu können", meint der Erfolgstrainer.

Autor: Jan Luhrenberg

Kommentieren

Mehr zum Thema