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WL 2: Oestrich - Eving
1:0! Anicito bricht den Bann

WL 2: Anicito bricht gegen Eving Oestrichs Bann

Stabil stehen müsse seine Mannschaft, hatte Tim Langenbach vor der Westfalenliga-2-Nachholpartie gegen den TuS Eving Lindenhorst am Mittwoch gefordert.

Frei nach dem Motto: „Wenn wir schon keine Tore schießen, dann sollten wir auch keine reinbekommen.“ Das Konzept des Trainers der Sportfreunde Oestrich ging beim 1:0 (1:0)-Sieg mehr als auf.

Oestrich: Lindenblatt – Hofmann, Burgio, Beier, Borchert – Kaya (75. Akpaba), Günes, Jeger - Kunkel (55. Akdeniz)– Anicito (46. Tupalla), Radtke. Eving Lindenhorst: Piontek – Tech, Kasperidus, Balihadzic (60. Löwenberg), Erzen – E. Konya (75. Steina) - A. Konya, Rammel, Homann – Kalpakidis – Gondrum, Fernandes Gomes. Schiedsrichter: Philip Roedig (Münster). Tor: Anicito (15.). Zuschauer: 100.

Schließlich dauerte es nicht lange, bis die Iserlohner den Bann nach drei Spielen ohne eigenen Treffer brechen konnten. Nach einem Angriff der Gäste konterten die Rot-Weißen und nach einem Pass durch die Mitte ließ Ivan Anicito Evings Keeper Sascha Piontek keine Chance (15.).

Der Treffer war indes etwas glücklich. „Wir hätten auch gut mit einem 0:0 in die Pause gehen können, bekannte Oestrichs Sportlicher Leiter Ralf Schamp. Daniel Rios meinte: "Für mich war das ein fragwürdiges Tor, das roch nach Abseits." Während Schamp sagte, die Verunsicherung sei den Teams durchaus anzumerken gewesen, wollte Rios davon nichts wissen. "Dass wir verunsichert waren, kann ich nicht sagen. Wir waren die bessere Mannschaft, das Glück hat uns aber gefehlt. Im zweiten Durchgang wurde das Spiel zerfahrener, da wurde die Gangart härter - und wir haben uns da anstecken lassen."

Die „Oestricher Tugenden“ waren also wieder erkennbar. Schamp: „Wir haben Eving Lindenhorst zwar das Spielfeld überlassen, aber zwingende Torchancen hatten sie eigentlich nicht.“ Die Sportfreunde schon: Der eingewechselte Safet Tupalla hatte die Vorentscheidung auf dem Fuß, knallte den Ball aber ans Lattenkreuz (49.).

Mit dem dritten Saisonsieg machten die Sauerländer in der Tabelle einen großen Satz und gaben die „rote Laterne“ an die SpVg. Olpe weiter. Der TuS Eving ist nach dem vierten Niederlange allerdings punktgleich mit dem Schlusslicht – wenn nicht noch drei Zähler aus dem Spiel gegen die TSG Sprockhövel hinzu kommen.

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