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Eving - Hassel 5:2
Dem Sportclub hilft nur noch ein Wunder

WL 2: Hassel hilft nach 2:5 nur noch ein Wunder

Beim 5:2 (1:1)-Heimsieg gegen den SC Hassel reichte dem TuS Eving Lindenhorst eine starke Halbzeit, um gegen die Gelsenkirchener ungefährdet zu gewinnen.

Der Gast hingegen muss im Kampf um den Klassenerhalt in den verbleibenden zwei Spielen schon auf ein Wunder hoffen, um dem Abstieg in die Landesliga zu entgehen.

„Das ist schade. Heute war ein ganz entscheidendes Spiel, aber ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte Hassels Trainer Michael Schrank, dessen Elf zwei Rückstände ausgleichen und das Spiel lange Zeit ausgeglichen gestalten konnte, am Ende aber ohne Zählbares nach Hause fahren musste.

Eving Lindenhorst: Reis – Bouasker (84. Scheffer) – Dretakis (77. Hasic), Kasperidis, Balihadzic – Bugri, Kalpakidis, Erzen, Rammel – Fernandes Gomes, Ekiz. SC Hassel: Stauder – Ligmann, van den Boom, Heitbreder, Kaul – Ali Khan, Grad, Talarek, Ballschmiede (84. Cavaleri) – Yahkem, Bendig. Schiedsrichter: Nikolas Wicker (Paderborn). Tore: 1:0 Bugri (29.), 1:1 van den Boom (30.), 2:1 Fernandes Gomes (54.), 2:2 Bendig (61.), 3:2 Erzen (67.), 4:2 Ekiz (68.), 5:2 Hasic (85.). Zuschauer: 150.

Beide Teams agierten von Beginn an offensiv und kamen zu frühen Chancen. Ein strammer Schuss von Evings Soundiata Fernandes Gomes klatsche an den Pfosten (6.), während auf der Gegenseite Pierre Bendigs Kopfball erst auf der Linie geklärt werden konnte. Als sich das hohe Anfangstempo der Begegnung bereits ein wenig gelegt hatte, markierte Francis Bugri mit einem Sonntagsschuss die 1:0-Führung für den Gastgeber (29.), die Bastian van den Boom aber postwendend ausgleichen konnte (31.). Bis zur Pause blieb es dann weitestgehend ruhig, mit Ausnahme eines Lattentreffers von SC-Akteur Tim Ballschmiede (32.).

Nach dem Seitenwechsel brauchte der Gastgeber, der ohne seinen verletzten Top-Torjäger Karim Bouzerda auskommen musste, nicht lange, um den alten Abstand wieder herzustellen. Fernandes Gomes zog von der Strafraumkante trocken ab und ließ Sören Stauder im Hasseler Tor keine Chance (54.). Der Gast ließ sich vom neuerlichen Rückstand nicht schocken und drängte auf den Ausgleich, der auch nicht lange auf sich warten ließ. Pierre Bendig nutzte ein Durcheinander vor dem Evinger Tor und staubte aus fünf Metern erfolgreich ab (61.) – 2:2. Doch nur kurze Zeit später machte ein Doppelschlag auf Seiten der Heimmannschaft alle Hoffnungen der Hasseler zunichte.

Zunächst markierte Bastian Erzen aus halbrechter Position das 3:2 (67.), bevor Eray Ekiz nur eine Minute später mit einem Distanzschuss aus gut 25 Metern Torentfernung für die Entscheidung sorgte (68.). Danach konnte Hassel den clever auftretenden Gastgebern nichts mehr entgegensetzen und kassierte kurz vor Schluss noch den fünften Gegentreffer durch den eingewechselten Adis Hasic (85.). „Aufgrund der zweiten Halbzeit war der Sieg verdient, auch wenn er um ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen ist“, erklärte der zufriedene TuS-Trainer Daniel Rios.

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