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Oestrich - SV Herbede
Öztürk erweist SVH einen Bärendienst

WL 2: Öztürk erweist Herbede einen Bärendienst

Zu zehnt bei den Sportfreunden Oestrich-Iserlohn zu gewinnen – diese Nuss erwies sich als zu hart für den abstiegsbedrohten Westfalenligisten SV Herbede.

„Oestrich ist kein Kanonenfutter, das ist schon mal das eine“, begann SVH-Coach Jörg Silberbach mit seiner Analyse der 3:5-Niederlage in der Oestricher Schledde. Natürlich beschäftigte ihn aber mehr die eigene Leistung. „Moral und Einstellung haben bei uns gestimmt. Ich bin aber der Meinung, dass wir nicht so kompakt waren wie in den Spielen zuvor, wir hatten nicht den Zugriff, den ich mir gewünscht hätte.“

SF Oestrich: Lindenblatt – Radtke, Hofmann, Langenbach (62. Ochs), Borchert – Kaya (82. Greco), Tupalla (46. Öner), Günes, Kunkel – Zejnullahu, Bock. SV Herbede: Wirges - Günzel (58. Kleine), Kiessling, Kaup, Lekic (65. Lekic) - Rathmann, Wondra, Günkaya, Scherff (87. Hain) - Pache (70. Pänkert), Öztürk. Schiedsrichter: Alexander Wensing (Ahaus). Tore: 1:0 Tupalla (2.), 1.1 Öztürk (33.), 2:1 Kunkel (48.), 3:1 Zejnullahu (67.), 3:2 Pänkert (73.), 3:3 Kleine (75.), 4:3 Bock (90.), 5:3 Kunkel (90.+3). Zuschauer: 150. Rote Karte: Öztürk (68. Tätlichkeit).

Dabei sah es nach dem 3:3-Ausgleich von Basti Kleine (75.) kurz so aus, als könnten die Wittener auch gewinnen. „Wir haben die Chance zum 4:3, spielen einen Fehlpass und laufen in den Gegenkonter. Das 5:3 war dann nur noch Makulatur“, stöhnte Silberbach. Der Knackpunkt war aber wohl, der Platzverweis gegen Osman Öztürk, der sich zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ (68.). „Ich habe nicht mitbekommen, was da genau los war, aber er soll Murat Kaya einen Kopfstoß verpasst haben. Egal, ob er ihn berührt hat oder nicht, sowas muss er sich sparen, damit hat er uns einen Bärendienst erwiesen.“

Auch, dass eben Öztürk den Ausgleich besorgt hatte (33.), mochte Silberbach kaum milde stimmen: „Gut, er macht das Tor, wir wissen, was er kann. Aber wenn ich manchmal höre, was manche Spieler für einen Anspruch haben, ohne bei uns durchgehend überzeugen zu können. Dafür habe ich kein Verständnis“, holt „Fisch“ zum verbalen Rundumschlag aus.

Denn in Sachen Klassenerhalt sieht es nun wieder richtig düster aus. „Das Quentchen Glück hat uns in Oestrich gefehlt, aber das Ergebnis ist hoch und bitter. Wir haben es nicht mehr selbst in der Hand. Jetzt müssen wir die beiden letzten Spiele gewinnen und abwarten, was dabei herauskommt.“

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