Startseite » Fußball » Verbandsliga

FC 96 RE - Hamm 0:2
"Mal nicht abschlachten lassen"

WL 1: Hamm müht sich gegen FC 96 zum Sieg

Die Hammer SpVg. kann noch gewinnen. Nach fünf sieglosen Spielen fuhr die Elf von Übergangstrainer Sven Heinze ein 2:0 gegen den FC 96 Recklinghausen ein.

Der bereits als Absteiger feststehende Gastgeber präsentierte sich gegenüber den deutlichen Niederlagen aus den letzten Wochen diesmal geordneter und war phasenweise dem Ausgleich sehr nahe. Die erste Chance der Partie verzeichnete auch die Elf von Maik Portmann. Nach sechs Minuten setzte Dennis Harm den Ball aus 14 Metern knapp ans Außennetz.

FC 96 Recklinghausen: Eggemann – Aykil, Piechottka, Harm, Petrovic – Siwek, Kiefer (24. Uzunbas), Öztürk, Iser, Timürlenk – Pfennigstorf. Hammer SpVg.: Stiepermann – Blesz, Kaminski, Senger, Müller – Schiller, Krautwurst (75. Mehovic), Dyballa, Backszat, Fiore – Krawietz (66. Aktas). Schiedsrichter: Lars Lehmann (Dortmund). Tore: 0:1 Backszat (11.), 0:2 Backszat (87.). Zuschauer: 80.

Auf der anderen Seite schlugen die „Rothosen“ eiskalt zu. Einen Abspielfehler von Marvin Piechottka nutze Hamms Felix Backszat gnadenlos aus, marschierte in den Strafraum und brachte einen flachen Schuss ins linke untere Eck zum 1:0 für Hamm im Tor von FC-Keeper David Eggemann unter. „Nach dem 1:0 haben wir es aber verpasst, frühzeitig das 2:0 zu machen“, resümierte HSV-Trainer Heinze nach dem Schlusspfiff. Chancen zum Ausbau der Führung für seine Elf waren vorhanden. So scheiterte Markus Krawietz in einer Eins-zu-Eins-Situation an Torhüter Eggemann (30.). Marc Dyballa vergab im zweiten Durchgang gleich zwei Möglichkeiten vor dem Recklinhäuser Tor (74., 78.).

Doch auch die Hausherren gaben vor nur 80 Zuschauern im weiten Rund des Stadion Hohenhorst das ein oder andere Lebenszeichen von sich. Kurz vor der Halbzeit versagten Gökhan Timürlenk im Duell mit HSV-Torhüter Jan Stiepermann die Nerven (44.). Besonders in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit drängte die Portmann.Elf auf den Ausgleich. Allerdings setzten Tolga Öztürk (54.) sowie Kapitän Fabian Pfennigstorf (57.) zwei gefährliche Schüsse knapp neben das Tor.

In der Folge passten sich beide Mannschaften dem warmen Wetter an, erspielten sich nur noch wenige Torchancen und lauerten auf Konter. Drei Minuten vor dem Abpfiff war Torschütze Backszat erneut zur Stelle, als Sadam Mehovic für ihn im Strafraum querlegte und der Mittelfeldmann den seinen zweiten Treffer des Tages markierte. „Nach der Halbzeit wurde es noch mal ein wenig eng. Recklinghausen machte uns mit ihrer riskanten Spielweise das Leben etwas schwerer. Am Ende geht der Sieg für uns in Ordnung und wir freuen uns, dass wir nach so langer Zeit wieder einen Sieg eingefahren haben“, bilanzierte HSV-Coach Heinze.

FC96-Trainer Maik Portmann war in seinem vorletztem Heimspiel als Chef dennoch mit dem Auftreten seiner Elf zufrieden: „Endlich haben wir uns mal nicht abschlachten lassen, was die zwei Gegentore beweisen. Wir haben versucht Druck aufzubauen, ein Tor zu schießen und den Ausgleich zu machen. Chancen waren da, doch hat es am Ende nicht gereicht. Dennoch war ein Fortschritt gegenüber der Leistung aus der Woche zu erkennen.“ Am 22. Mai endet mit dem Spiel gegen den SV Spexard für Portmann das Kapitel FC 96 Recklinghausen. Als Nachfolger für den Neuaufbau in der Landesliga präsentierte der Verein am Sonntag offiziell den neuen Trainer Markus Kardolsky.

Auf Seite 2: Die Stimmen zum Spiel

Seite 12

Spieltag

Westfalenliga 1

1
2
3
4
5
1
2
3
4
5
1
2
3
4
5

Neueste Artikel

RevierSport Digital

Im günstigen Abo oder als Einzelheft

Jeden Montag und Donnerstag Fußball ehrlich und echt von der Bundesliga bis zur Bezirksliga. Im günstigen Abo oder als Einzelheft auf ihrem PC, Mac oder mobilem Endgerät.