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Regionalliga West
Bundesligist beobachtet RWE-Juwel

Von links: Ayodele Adetula, Amara Condé, Cedric Harenbrock, Daniel Heber.
Foto: Michael Gohl

Rot-Weiss Essen befindet sich aktuell in der Vorbereitung auf die Restrunde in der Regionalliga West. Bis zum 31. Januar kann RWE auch noch auf dem Transfermarkt aktiv werden. Sowohl Zu- als auch Abgänge sind denkbar.

[article=466216]Vor wenigen Tagen hatte RWE-Sportchef Jörn Nowak gegenüber RevierSport bestätigt[/article], dass mit Robin Heller, Jonas Erwig-Drüppel und Enzo Wirtz drei Spieler die Hafenstraße im Winter verlassen dürfen. Voraussetzung ist natürlich, dass das Trio, das bis zum Sommer 2020 an Rot-Weiss gebunden ist, potentielle neue Arbeitgeber findet.

RevierSport weiß, dass das aktuell nicht der Fall ist. Dies ist auch nicht verwunderlich. Denn das Problem liegt auf der Hand: Alle drei haben in Essen für Regionalliga-Verhältnisse gut dotierte Verträge und müssten bei einem Wechsel wohl große Abstriche machen. Tendenz: Das Trio wird das Arbeitspapier in Essen bis zum Sommer 2020 aussitzen. "Robin ist an einem Wechsel nicht interessiert. Er steht Rot-Weiss Essen bis zum 30. Juni 2020 zur Verfügung und will dem Verein dabei helfen, seine Ziele zu erreichen", sagt beispielsweise David Moreno, Hellers Berater, gegenüber RevierSport.

Berater kann RWE-Fans beruhigen: Amara Condé wird in Essen bleiben

Ganz anders ist die Situation bei Amara Condé, der zu den besten Essenern im abgelaufenen Halbjahr zählte. Er besitzt in Essen-Bergeborbeck einen Vertrag bis zum Sommer 2021 und ist ein fester Bestandteil der rot-weissen Mannschaft.

Aber auch die Essener Verantwortlichen wissen, dass sich der 23-jährige Mittelfeld-Motor der Elf von Trainer Christian Titz in der Hinrunde ins Rampenlicht gespielt hat. Condé schaffte es auch in die [article=464460]RevierSport-Elf der Hinrunde[/article].

Zweifelsohne: Condé hat eine starke Halbserie gespielt. Das ist auch der höherklassigen Konkurrenz von RWE aufgefallen. "Ich kann bestätigen, dass es einige Anfragen aus den ersten drei deutschen Profiligen für Amara gibt. Aber weder für uns noch für RWE kommt ein Wechsel im Winter infrage. Ich kann den RWE-Fans versprechen, dass Amara auch in der Rückrunde an der Hafenstraße spielen wird. Er fühlt sich hier pudelwohl und genießt die unfassbare Atmosphäre", erklärt Amin Sakman, Condés Agent, gegenüber RevierSport.

Ein Wintertransfer des begehrten Condés, der gemeinsam mit Abwehrchef Alexander Hahn für RWE als einziger Spieler in der Hinrunde alle Begegnungen von Beginn an absolvierte, ist auch für Jörn Nowak kein Thema. "Amara ist ein wichtiger Spieler und wir haben keinerlei Absichten ihn abzugeben. Wenn ein Verein ihn haben will, dann wird es richtig teuer", betont der 33-jährige RWE-Manager.

Nach Informationen dieser Redaktion steht Condé auch beim Bundesligisten SC Paderborn auf der Wunschliste - für den Sommer 2020. Die Ostwestfalen haben mit Kai Pröger, den sie im vergangenen Winter verpflichteten, bereits einen Ex-Essener in ihren Reihen und wissen ganz genau, dass RWE gute Spieler im Kader hat. Um Condé dauerhaft in Essen zu halten, hilft RWE wohl nur ein Aufstieg. "Auf Strecke will Amara natürlich mindestens dorthin zurück, wo er schon einmal war. Er hat für Holstein Kiel ja einige Zweitligaspiele bestritten, bis er sich verletzt hat. Er will hoch. Am liebsten aber mit Rot-Weiss Essen", bekräftigt Sakman.

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