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Schmach - gegen RWE war nur WSV im Derbymodus

Foto: Thorsten Tillmann

Dem Wuppertaler SV ist die Revanche für die 1:5-Schmach im Hinspiel im Derby gegen Rot-Weiss Essen gelungen. 

Wie ähnlich Bilder sein können. Beide Derbys in dieser Saison zwischen Rot-Weiss Essen und dem Wuppertaler SV wurden mit „Oh, wie ist das schön“-Gesängen beendet. Waren es nach dem 5:1-Sieg im Hinspiel noch die Essener, durften dieses Mal die Wuppertaler ordentlich feiern. Sie entschieden die Partie am Ende mit einem klaren 3:0 (1:0) für sich. Und schaffen damit auch den von RWE so ersehnten Anschluss an die Spitzengruppe.

„In den letzten zwei Wochen hat man gemerkt, was für eine Brisanz dieses Spiel hat und wie wichtig es für das Umfeld ist“, berichtete auch WSV-Trainer Adrian Alipour. „Wir waren komplett im Derbymodus. Aggressiv und gallig.“ RWE hingegen fand dagegen kaum ein Mittel, um in dieser Partie ein Bein auf den Boden zu bekommen. Im Gegenteil: Besonders in der ersten Hälfte gab es viele Fouls der Essener um den eigenen Strafraum herum. „Da haben wir zu viele Situationen zugelassen. Aber die Entstehung hat nichts mit Derbymodus zu tun“, hält Essens Trainer Karsten Neitzel fest. Vor allem haderten sie mit ihrer wohl größten Chance des Spiels, als Marcel Platzek in der Wuppertaler Kette den Ball eroberte, auf WSV-Keeper Joshua Mroß zulief, den Ball dann aber nicht versenken konnte. „Das hätte jedem geholfen. Platzo, uns als Mannschaft und dem Spielverlauf“, haderte Neitzel.

Das Spiel nahm einen anderen Verlauf. Jonas Erwig-Drüppel spielt einen Schnittstellenball in den Lauf von Gaetano Manno. Dieser vollendete mit seiner gesamten Routine eiskalt zur Führung (31.). Daniel Grebe, der ehemalige Essener und auffälligste Akteur an diesem Sonntag, nutzte einen Urban-Fehler und erzielte aus 20 Metern das 2:0. Mit dem Schlusspfiff schloss Erwig-Drüppel einen stark ausgespielten Konter der Rot-Blauen zum 3:0 ab. „Es war ein verdienter Sieg, der vielleicht ein Tor zu hoch ausgefallen ist. Aber wir freuen uns sehr über das Ergebnis“, jubelte Alipour über das Resultat.

Neitzel hingegen musste hinnehmen, dass die Essener weiterhin im Tabellenmittelfeld festhängen. „Wir müssen uns schütteln und nächsten Samstag, gerade was die Dinge an der eigenen und anderen Box angeht, wo die Spiele entschieden werden, wieder besser werden.“ Dann treffen die Bergeborbecker im letzten Heimspiel des Kalenderjahres auf den Aufsteiger Kaan-Marienborn. Der WSV reist hingegen zum SV Lippstadt. Mit einer ordentlichen Portion Derby-Jubel im Gepäck.

Autor: Stefan Loyda

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