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TSG Sprockhövel
Balaika glaubt noch an das Wunder

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Andrius Balaika, Andrius Balaika
Foto: Funke Foto Services

Am kommenden Wochenende geht es für die akut abstiegsgefährdete Elf von Coach Andrius Balaika im Spiel gegen die starke U23 von Borussia Mönchengladbach schon um alles.

"Die letzte Niederlage war so bitter," sagt TSG Sprockhövels Trainer Balaika. Die Rede ist vom knappen 2:3 gegen Rot-Weiß Oberhausen, bei dem sich die Jungs von Balaika trotz des 0:2 gegen Wattenscheid 09 im vorherigen Spiel in sehr guter Verfassung präsentierten. "Wir haben ein sehr gutes Spiel gegen einen sehr guten Gegner gemacht," lobt Balaika. "Wir waren nach dem Spiel wirklich enttäuscht, dass es nicht wenigstens für einen Punkt gereicht hat."

Den Kopf jetzt in den Sand zu stecken, wäre für sein Team jedoch keine Option gewesen: "Wir haben letzte Woche gut verarbeitet und sind bereit für Gladbach." Gegen die U23 der Borussia muss eine ähnliche Leistung wie gegen RWO her, damit Sprockhövel wichtige Punkte im Abstiegskampf einfahren kann. Illusionen macht sich Balaika über die Schwierigkeit der Aufgabe deshalb keine: "Gladbach ist meiner Meinung nach nochmal ein anderes Kaliber als RWO," sagt er. Trotzdem will Balaika mit seinem Team ganz sicher etwas mitnehmen: "Wir brauchen mindestens einen Punkt und den wollen wir auch holen."

Mit lediglich 17 Zählern aus 27 Spielen könnte die TSG kaum schlechter dastehen. Schlusslicht Siegen hat zudem ein Spiel weniger. Das kann schnell auf die Moral drücken. Doch in den Reihen von Sprockhövel scheint man nicht zu resignieren: "Die Stimmung im Team ist trotz der schlechten Situation seit Wochen gut," bescheinigt der TSG-Coach. Aus dem 0:2 gegen Wattenscheid, in dem sich Balaikas Elf nicht gut präsentiert hat, hätte man die richtigen Schlüsse gezogen: "Wir denken jetzt von Spiel zu Spiel. Unser Ziel ist dabei uns immer gut zu präsentieren und eine Leistung wie gegen Wattenscheid nicht erneut vorkommen zu lassen."

Das Thema Abstieg ist trotz der leichten Aufbruchsstimmung natürlich das beherrschende Thema bei Sprockhövel. Bei sieben ausstehenden Partien und elf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer muss die TSG eine beeindruckende Serie hinlegen, um das Ruder doch noch herumzureißen. "Es laufen bereits viele Gespräche bezüglich der Kaderzusammenstellung für die neue Saison," gibt Balaika Einblick. Dass sich diese Gespräche ausschließlich auf einen Abstieg in die Oberliga beschränken, verneint Balaika: "Wir planen ligaunabhängig. Wir sind noch nicht abgestiegen, daher wäre es fatal nur auf die Oberliga zu schauen." Bedauern tut er jedoch die Tabellensituation. Speziell die U23 Teams von Schalke und Düsseldorf, die immer wieder Unterstützung vom Profikader erhalten, sieht Balaika als Nachteil für sein Team, hält dieses Vorgehen jedoch für legitim: "Wenn es hart auf hart kommt, kriegen die natürlich Hilfe von oben. Es ist einfach Pech, dass ausgerechnet zwei U23 Teams dort unten mit uns stehen, aber dass man Profis abstellt finde ich völlig okay," meint er dazu.

Bentaleb spielt keine Rolle mehr

Personell hat Balaika vor allem ein Problem in der Abwehr zu lösen. Mit seiner fünften gelben Karte im Spiel gegen RWO fehlt Cedric Mvondo gelbgesperrt. Verletzt fehlen werden neben Max Claus wohl auch die Innenverteidiger Jan-Niklas Budde und Raoul Meister. "Natürlich wiegt das schwer. Wir müssen uns da für Samstag eine Lösung finden," weiß Balaika. Zudem gehört Hatim Bentaleb bis zum Saisonende nicht mehr zum Kader der ersten Mannschaft. "Aus disziplinarischen Gründen", erklärt der gebürtige TSG-Übungsleiter. Der 20-jährige gebürtige Marokkaner bestritt zehn Regionalligaspiele für den Aufsteiger und konnte immerhin fünf Treffer auflegen.

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