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WSV: Spielersuche
Manno, Fahrenhorst und de Souza?

WSV: Drei heiße Eisen im Feuer

Beim Wuppertaler SV soll mit dem Kommen von Finanzvorstand Lothar Stücker, Sportchef Jörg Albracht und Co-Trainer Karsten Hutwelker eine neue Zeitrechnung anbrechen.

Doch anstatt den Kader für die neue Saison zu planen und eventuelle Vertragsverhandlungen mit den bisherigen Eckpfeilern vorzunehmen, muss Sportvorstand Albracht erst die Mitgliederversammlung am Mittwochabend abwarten. „Ich hoffe, dass der Vorstand am Mittwochabend von den Mitgliedern entlastet wird und der neue Verwaltungsrat vorgestellt wird. Dann werden wir bis zum kommenden Wochenende erste Personalentscheidungen bekannt geben“, versichert Albracht.

Dafür wird es langsam auch Zeit. Denn die Akteure mit denen verlängert werden soll, verlieren allmählich die Geduld. „Wir haben erste Gespräche geführt. Doch so ein richtiges Gefühl, dass der Verein mich unbedingt halten will, hatte ich leider nicht. In den nächsten Tagen sollte man uns endlich sagen, ob es hier weitergeht oder nicht“, sagt Bekim Kastrati. Mit „uns“ meint der Albaner allen voran Tom Moosmayer und Rachid El-Hammouchi. Kastrati: „Wir drei sind zu einer echten Kombo geworden. Wir sprechen auch Dinge an, die nicht passen. Ich glaube, dass der WSV solche Typen benötigt.“ Michael Holt und Silvio Pagano gehören zwar nicht zu den Lautsprechern im Team sollen aber ebenfalls gehalten werden. „Es ist doch klar, dass ich mich auch woanders umhöre. Doch mein erster Ansprechpartner bleibt der WSV. Ich bin nicht hierher gekommen, um nach einem Jahr wieder zu gehen“, sagt WSV-Topscorer Pagano. Albracht will sich noch in dieser Woche mit dem Quintett zusammensetzen und am besten auch einigen. „Wir sind mit diesen Spielern an einer Vertragsverlängerung interessiert. Typen wie Tom Moosmayer braucht jede Mannschaft, damit sie erfolgreich ist.“ Um im kommenden Jahr das ausgegebene Ziel Aufstieg auch zu realisieren, reichen nicht nur Moosmayer und die aktuellen WSV-Spieler, es müssen allen voran externe Verstärkungen geholt werden. Dass der WSV Ernst in Sachen Aufstiegsteam macht, zeigt, welche Spieler für Albracht interessant sind. „Es gibt viele Zweitliga- und Drittligakicker, die liebend gerne für Wuppertal spielen würden. Wir werden einige passende Spieler finden.“

Bernd Rauw (RW Erfurt) und Tim Jerat (Arminia Bielefeld) hätten perfekt in das Anforderungsprofil von Albracht gepasst, doch beide entschieden sich für einen anderen Weg. „Das sind Top-Charaktere und wir hätten sie gerne in unserer Mannschaft gesehen. Sie haben aber schon anderen Klubs ihr Wort gegeben, deshalb hat es nicht mehr geklappt“, verrät Albracht. Eine Rückkehr von Manuel Bölstler hat sich dagegen zerschlagen. „Er hat uns eindrucksvoll bewiesen, welch einen Charakter er hat“, übt sich Albracht in Ironie. Grund: Bölstler soll sich in der Öffentlichkeit über den neuen WSV-Kurs negativ geäußert haben.

Nach RS-Informationen könnten anstatt Rauw, Jerat und Bölstler, Spieler wie Gaetano Manno (SC Paderborn), Frank Fahrenhorst (FC Schalke 04 II) und Danilo de Souza (Westfalia Rhynern) auf Albrachts Einkaufliste stehen. Albracht: „Ich will mich an keinen Spekulationen beteiligen.“ Eines ist für Albracht aber klar: der WSV ist auf dem Weg in eine gute Zukunft. "Ich denke, dass wir mit der Aufteilung im Vorstand künftig zukunftsweisende Strukturen haben. Friedhelm Runge kümmert sich um das Marketing, Lothar Stücker um Finanzen und Controlling und ich um den Sportbereich.“

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