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Wattenscheid kürt sich in der Nachspielzeit zum Primus

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OL W: Wattenscheid kürt sich in der Nachspielzeit zum Primus
Foto: Thorsten Tillmann

Die SG Wattenscheid schlägt Westfalia Rhynern mit 3:2 und grüßt mit drei Siegen aus drei Spielen von der Tabellenspitze der Oberliga Westfalen.

In einem wilden und spannenden Spiel zwischen der SG Wattenscheid 09 und Westfalia Rhynern siegte die SG mit 3:2. Zweimal ging Wattenscheid in den regulären 90 Minuten in Führung: In der 44. Minute durch Nils Hönicke und in der 62. Minute durch Berkant Canbulut.

Zweimal konnte Rhynern aber auch den Ausgleich erzielen: Einmal konnte Stürmer Hakan Sezer den Ball ins leere Tor einschieben, das andere Mal verwandelte Hakan Sezer von Rhynern einen Freistoß. Beim zweiten Tor von Sezer spielte Rhynern zudem schon in Unterzahl. Marvin Joswig war dem Tempo des Wattenscheider Angriffs nicht gewappnet und sah zwei Gelbe Karten binnen drei Minuten.

Verletzung von Lennard Kleine trübt das Spiel zwischen Wattenscheid und Rhynern

Als sich viele Wattenscheid-Fans schon mit einem 2:2 zufrieden gaben, fiel in der 91. Spielminute dann doch noch der erlösende Treffer durch Felix Casalino. Nach einer kurz ausgeführten Ecke legte der Wattenscheider den Ball aus zehn Metern von halblinker Position in die lange Ecke. Getrübt wurde die Stimmung auf beiden Seiten durch die schwere Verletzung von Lennard Kleine - erlitten in der ersten Halbzeit.

Dem Torjäger ist nach einem Abschluss die Kniescheibe rausgesprungen. Das Spiel musste für rund zehn Minuten unterbrochen werden, ehe der Stürmer das Feld verlassen und anschließend von einem Krankenwagen abgeholt werden konnte.

Rhynern-Coach Michael Kaminski war die Enttäuschung nach Schlusspfiff ins Gesicht geschrieben. Trotzdem war er nicht unzufrieden mit den 90 Minuten seines Teams: „Meine Jungs haben einen leidenschaftlichen Auftritt hingelegt. Die erste halbe Stunde waren wir klar besser, schießen aber kein Tor. Dann kam die schwere Verletzung. Auch die haben wir gut verdaut. Der nächste Nackenschlag war dann die Gelb-Rote Karte. Trotzdem kommen wir nochmal zurück mit dem Freistoßtor. Anschließend müssen wir cleverer sein und das 2:2 aus Wattenscheid mitnehmen.“

“Wie eine Schülermannschaft“

Besonders mit dem entscheidenden Tor und der Anzahl kassierter Tore hadert Kaminski: „Wir stellen uns bei einer Ecke wie eine Schülermannschaft an, obwohl wir die Variante angesprochen haben. Wenn wir auswärts, wie schon gegen Ennepetal, drei Tore kassieren (Endergebnis dort 2:3, Anm. d. Red.), müssen wir uns nicht wundern, dass wir wieder mit leeren Händen nach Hause fahren. Aufgrund von leichtsinnigen und dummen Fehlern belohnen wir uns hier nicht. Es ist natürlich sehr bitter, aber aus solchen Sachen müssen wir jetzt lernen und dann auch mal einen Punkt mitnehmen.“

Auf der anderen Seite erlebte jeder im Stadion einen glücklichen SGW-Trainer Christian Britscho: „Es war ein sehr umkämpftes Spiel. Erst einmal hoffen wir, dass Lennard Kleine schnell wieder auf dem Platz steht. Die Verletzung hat ein wenig den Stecker aus der Partie gezogen. Bis wir dann wieder im Spiel waren, hat es etwas gedauert. Insgesamt war es ein sehr intensives Spiel, wenn auch kein gutes aus meiner Sicht. Ob der Sieg nun verdient war oder nicht, lasse ich jetzt mal dahingestellt. Selbst wenn das Spiel 2:2 ausgeht, dürfen wir uns nicht beklagen. Umso schöner, dass es mit einem Sieg funktioniert hat. Kampf und Wille haben den Ausschlag für uns gegeben.“

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