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Speldorf muss gegen TuRU nachlegen

Foto: FFS

Nur mit weiteren Punkten im Heimspiel gegen TuRU Düsseldorf hätte der Erfolg in Hilden einen Sinn. Gäste kommen mit drei Siegen in Folge.

Der Auswärtssieg am vergangenen Wochenende in Hilden, wie spät er auch immer vollendet wurde, hat für eine kollektive Erleichterung in den Reihen des VfB Speldorf gesorgt. Und dennoch, wenngleich es von Außen immer so leicht gesagt klingt: Nachlegen ist Pflicht!

Kassieren die Mülheimer Oberliga-Kicker nämlich am Sonntag die siebte Saisonniederlage, dann hat ihnen der Sieg in Hilden herzlich wenig genützt. Mit einem Sieg oder zumindest einem Unentschieden würden die Mülheimer den Anschluss zu den Nicht-Abstiegsplätzen halten, bei einem Dreier wahrscheinlich sogar die Gefahrenzone verlassen.

In diesem Kontext ist es nicht gerade eine gute Nachricht, dass die TuRÜ Düsseldorf mit einem Lauf von drei Siegen in Folge nach Speldorf kommt. Dreimal hintereinander gewannen die Oberbilker mit 3:1 – erst gegen den VfB Hilden, dann gegen Jahn Hiesfeld und zuletzt sogar gegen den als Tabellendritter angereisten 1. FC Bocholt.

Zuletzt vier Heimniederlagen in Serie

Die Düsseldorfer machten bei dem Sieg über Bocholt sogar ein richtig gutes Spiel, was der VfB beim Erfolg in Hilden nur eine Halbzeit lang von sich behaupten konnte. Vielleicht aber verleihen die drei Punkte den Speldorfern nun jene Sicherheit, die in der zweiten Halbzeit in Hilden trotz Führung und Überzahl noch so schmerzlich vermisst wurde. „Wir können das nur hoffen. Fußball ist aber immer noch ein Spiel, das kann man nicht berechnen“, sagt Trainer Christian Mikolajczak. Dennoch ist der Coach guten Mutes, dass sich seine Mannschaft nun mit jeder guten Aktion noch mehr Selbstvertrauen einflößen kann.

Der Sieg vor Wochenfrist hat dem Coach gezeigt, was nicht nur sportlich in der Mannschaft steckt. „Nach dem Tor lagen wirklich alle in einem Pulk aufeinander. Daran sieht man, dass es in der Mannschaft stimmt. Diese Stimmung müssen wir jetzt bündeln und dann einfach laufen lassen“, sagt der Coach.

Denn er möchte sich, seiner Mannschaft und den Zuschauern nach vier Heimniederlagen in Folge endlich einmal einen Sieg auf dem eigenen Platz gönnen. „Wenn wir das abrufen was wir können, dann soll es wieder für jeden schwierig werden, gegen uns zu gewinnen“, lautet der Plan für die kommenden Wochen.

Ob es Wechsel in der Startaufstellung gibt, ließ Mikolajczak am Freitag noch offen. Gut möglich, dass er dieselben Elf auf den Platz schickt wie in Hilden. „Vielleicht werden wir auch einfach nur intern umstellen“, verrät Mikolajzak. Ein Freund der Fußball-Weisheit „Never change a winnig team“ ist der VfB-Coach nicht. Er möchte vermeiden, dass sich seine Spieler zu sicher fühlen.

Im Angriff könnte Esad Morina wieder eine Rolle spielen. Der zuletzt verletzte Stürmer trainiert wieder voll mit, war am vergangenen Sonntag bereits wieder im Kader, kam aber noch nicht zum Einsatz.

Autor: Marcel Dronia

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