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ETB SW Essen
Helmig und Schmitt verlängern

ETB SW Essen: Mit dem Trainerduo in Richtung 2020

Am Uhlenkrug sind die wichtigsten Entscheidungen gefallen: Dirk Helmig sowie sein Assistent Carsten Schmitt haben ihre Verträge bis zum 30. Juni 2014 verlängert.

Der ehemalige Bundesliga-Profi will seine bislang erfolgreiche Aufbauarbeit unbedingt fortsetzen: „Als ich 2009 kam, haben wir einen neuen Weg eingeschlagen und auf die Jugend gesetzt. Diesen Weg möchte ich weiter gehen.“ Kurz vor dem radikalen Neuanfang hatten die Anhänger wenig Hoffnung, dass die Schwarz-Weißen weiterhin eine wichtige Rolle spielen könnten. Doch Helmig und Schmitt straften alle Kritiker lügen, stellten mit geringen Finanzmitteln eine Mannschaft auf, die sich eben nicht wie Westfalia Herne oder Rot Weiss Ahlen abschlachten lässt.

Im Gegenteil: Der ETB sorgt immer wieder für faustdicke Überraschungen, wie der Sieg über den Topfavoriten aus Velbert beweist. Helmig: „Es liegt noch viel Arbeit vor uns, aber die Aufgabe ist sehr reizvoll und wir haben uns mit der Elf, die immerhin das jüngste Durchschnittsalter in der NRW-Liga aufweist, bislang gut geschlagen.“

Deshalb haben auch die Klubverantwortlichen keine Sekunde gezögert und Helmig/Schmitt das neue Angebot unterbreitet: „Wir wollen den eingeschlagenen Kurs beibehalten“, berichtet Manfred Kuhmichel, Vorstandsvorsitzender der Essener. Geschäftsführer Gerrit Kremer ergänzt: „Es war uns sehr wichtig, durch die frühzeitige Verlängerung deutlich zu machen, dass wir das ‚Konzept 2020‘ weiterhin nachhaltig umsetzen. Dirk und Carsten leben dieses Konzept und setzen es konsequent um.“ Ein dickes Lob gibt es auch von Marketingchef Thomas Ebeling: „Dirk ist für den ETB ein echter Glücksfall. Als Galionsfigur ist er eine Idealbesetzung, was uns bei der Vermarktung des Klubs enorm hilft und er trägt auch außerhalb des Rasens die Erneuerung des Vereins mit.“

Die Anerkennung schmeichelt Helmig, der allerdings auch gleich einen Rückschlag verkraften muss. Denn sein Goalgetter Vincenzo Burgio kehrt in seine Heimat zurück und schließt sich dem Iserlohner Fusionsverein, der aus den SF Oestrich und dem TuS Iserlohn besteht, an. „Wir wollten ihn behalten, aber es sind persönliche und berufliche Gründe, auf die wir Rücksicht nehmen“, berichtet Helmig: „Er wohnt in Hemer und das ist eine ordentliche Strecke nach Essen.“ Ersatz für den elffachen Torschützen haben die Schwarz-Weißen noch nicht gefunden. Helmig: „Wir führen Gespräche, auch mit unserem aktuellen Kader, aber wir werden den neuen Kader geschlossen veröffentlichen.“

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