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Herne - Rot-Weiss Essen
Wrobel ist enttäuscht von Zweiflern

RWE: Wrobel ist enttäuscht von Zweiflern

RWE ist Tabellenführer und zuhause ungeschlagen. Da sind Zweifel trotz des Remis gegen den VfB Speldorf nicht angebracht, findet Waldemar Wrobel.

Eigentlich ist doch gar nichts passiert. Gut, die Siegesserie an der Hafenstraße ist gerissen. Doch Rot-Weiss Essen ist durch das Last-Minute-Tor gegen den VfB Speldorf zu Hause ungeschlagen geblieben und hat die Tabellenführung verteidigt. Dennoch war nicht nur das Resultat anders als in den bisherigen Partien. Aber herrscht deshalb nun schon Erklärungsbedarf?


RWE-Trainer Waldemar Wrobel ist sich sicher: keinesfalls! „Wir haben nach 13 Spielen nur einmal verloren und sind noch immer Tabellenführer. Das geht mir zu schnell! Am Anfang der Saison musste ich Fragen beantworten, auf welcher Bezirkssportanlage wir denn spielen oder ob der nächste Abstieg zu verhindern ist.“ Zuletzt durfte Wrobel dann vornehmlich Fragen nach einem ambitionierten Saisonziel verneinen. „Und jetzt muss man schon wieder die ersten beruhigen. Was müssen wir eigentlich spielen, damit diese Befürchtungen nicht aufkommen?“, fragt der hauptberufliche Polizist. „Wir haben 28 Punkte und sind Tabellenführer, da hat die Mannschaft es sich auch verdient, mal ein schlechteres Spiel abzuliefern.“

Als Indiz für einen Kräfteverschleiß, den der Hurra-Fußball, den RWE über weite Strecken der Saison praktizierte, mit sich bringt, kanzelt der Coach entschieden ab. Gegen Speldorf habe schließlich nicht die mangelnde Kondition den Ausschlag gegeben, wofür allein der späte Ausgleich spreche. „Natürlich kann es sein, dass wir irgendwann mal nicht so physisch spielen können, aber das geht anderen Mannschaften auch so.“ Und gelte erst recht nicht schon im Vorfeld als Entschuldigung.

Um derlei Diskussionen gar nicht erst ernsthaft aufkommen zu lassen, wollen die Rot-Weissen am Sonntag die passende Antwort liefern. „Das gibt uns jetzt vielleicht einen kleinen Extra-Push“, glaubt der Trainer. Doch der nötige Ansporn komme ohnehin aus dem Team selbst. „Es war keiner dabei, der gesagt hat, dass er gegen Speldorf gut gespielt hat. Wir haben nicht das abgeliefert, was wir können. Das wollen wir in Herne besser machen.“

Zum Auswärtsspiel bei der Westfalia (Sonntag, 14.30 Uhr), reisen die Rot-Weissen jedenfalls ungemindert selbstbewusst. „Wir wollen da gewinnen, das sage ich in aller Deutlichkeit und wir haben auch das Zeug dazu“, versichtert der 40-Jährige. Trotz der derben Klatschen der Westfalia (1:5 in Speldorf, 1:3 in Aachen) habe es die Aufgabe in sich. Ein Selbstläufer, betont Wrobel, werde das sicherlich nicht. Hoffnung mache aber die zuletzt sehr anfällige Defensive. „Diese Verunsicherung müssen wir hoch halten, denn irgendwann werden die auch wieder stabiler.“ Aus Essener Sicht aber gerne erst ab Montag – und das ohne jede Diskussion.

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