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RWE: Bast-Interview
"Die Fans haben sich daran gewöhnt"

RWE: Fünftklassigkeit kann Bast nicht schocken

Dieter Bast hat mit Rot-Weiss Essen die glorreichen Bundesliga-Zeiten als Spieler miterlebt. Mittlerweile managt er die Traditionsmannschaft der Rot-Weissen.

Dieter Bast hat mit Rot-Weiss Essen die glorreichen Bundesliga-Zeiten als Spieler miterlebt. Mittlerweile managt er die Traditionsmannschaft – und kann sich auch mit der Fünftklassigkeit anfreunden. Welche Parallelen er sieht und warum die Zukunft verheißungsvoller als die jüngere Vergangenheit erscheint, verrät er im Interview.

Dieter Bast, wie sehr schmerzt der Absturz von RWE?

Was in der letzten Saison abgelaufen ist, war unheimlich deprimierend. Aber dieses Jahr haben wir eine super Truppe. Ich war gegen die Sportfreunde Siegen im Stadion. Vom Engagement und der Laufbereitschaft her ist das Team super. Das Einzige, was ein bisschen fehlt, ist die Abgeklärtheit. Aber wie soll man die mit 19 oder 20 haben?

Dieter Bast (* 28. August 1951 in Oberhausen) bestritt zwischen 1970 und 1989 412 Bundesligaspiele (54 Tore) und 102 Zweitligapartien (2 Tore) für Rot-Weiss Essen, den VfL Bochum und Bayer Leverkusen. Zudem lief er für die U23- und die B-Nationalmannschaft sowie für die Olympiaauswahl Deutschlands auf.

Sehen Sie Parallelen zur Vergangenheit?

Als wir 1992 mit Jürgen Röber die Mannschaft neu aufgebaut haben, war es ähnlich. Uns standen nur 16 Leute zur Verfügung, vier davon kamen aus der A-Jugend. Die waren richtig bissig. Der aktuelle Kader ist ebenfalls jung und willig, da ist noch eine Menge zu holen.

Glauben Sie an den Aufstieg?

Die Chancen stehen gut. In diesem Jahr steigen zwei Klubs auf. Und wenn wir die Möglichkeit haben, sollten wir es machen. Bei dieser Menge an Zuschauern gehört man einfach in eine andere Klasse.

Wie wichtig ist der Stadionneubau für die Zukunft des Vereins?

Das ist sehr bedeutend. Ich finde es aber nicht so gut, dass an allen Ecken gespart wird. Wenn wir aufsteigen sollten und die Auswärtsfans keine überdachte Tribüne haben, ist das nicht gut. Nicht, dass die sich noch Karten für den Heimblock besorgen.

Auf Seite 2: Fast-Insolvenz und glorreiche Zukunft

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