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Erste Saisonpleite für RuWa im Topspiel

Foto: FUNKE Foto Services

Die Sportfreunde Katernberg konnten das Top-Spiel der Kreisliga A gegen RuWa Dellwig mit einem knappen 3:2 für sich entscheiden und fügten der Mannschaft damit ihre erste Niederlage der Saison zu. Eine mutmaßliche Fehlentscheidung des Schiedsrichters und ein Treffer kurz vor Schluss brachte den Gastgebern den Sieg.

Damit bauen die Katernberger ihre Tabellenführung auf 34 Punkte aus und haben mittlerweile neun Zähler Vorsprung auf die Zweitplatzierten Dellwiger. Trotz der Niederlage in dem so wichtigen Spiel ist RuWa-Trainer Hansi Wüst aber durchaus zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Ich kann meiner Mannschaft da keinen Vorwurf machen, sie haben alles gegeben. Es tut mir leid für die Jungs, dass das nicht belohnt wurde“, bedauert er.

DJK-Coach Sascha Fischer sieht die Leistung seiner Mannschaft etwas kritischer: „RuWa war eigentlich die bessere Mannschaft, aber auch wir hatten unsere Aktionen. Ein gerechtes Ergebnis wäre eigentlich ein Unentschieden gewesen, aber die Freude über den Sieg überwiegt natürlich“, betont er.

In der ersten Halbzeit waren die Dellwiger das Team, welches mehr Druck in Richtung gegnerischem Strafraum machte. Und das wurde auch mit dem Führungstreffer durch Som Sebastian Essome (29.) belohnt. Doch die Freude über das 1:0 hielt nicht lange an: Die Sportfreunde glichen dank Sertac Tepe im direkten Gegenzug aus (31).

Verärgerung über ausbleibenden Pfiff

Kurz vor dem Halbzeitpfiff kam es dann zu der strittigen Szene, die die Gäste womöglich einen Punkt kostete: Tepe lief allein auf Pierre-Marcel Bolte zu und schob den Ball am Torwart vorbei zum 2:1 für die Gastgeber ein (45.). Dabei war eine Abseitsstellung klar zu erkennen. Doch Schiedsrichter Daniel Schierok erklärte den Treffer für gültig.

Eine Fehlentscheidung, die vor allem Wüst sehr verärgert hat: „Ich will Katernberg da auf keinen Fall einen Vorwurf machen, aber wir sind klar benachteiligt worden. Das war eindeutig Abseits“, ist er sich sicher.

Mahmoud Ibrahim (70.) glich zwar noch zwischenzeitlich zum 2:2 per Handelfmeter aus, aber kurz vor dem Abpfiff schoss der eingewechselte Katernberger Emre Kececi mit dem Tor zum 3:2 (89.) seine Mannschaft zum glücklichen Sieg. „Wir wussten von Anfang an, dass es ein enges Spiel wird. Über den Siegtreffer habe ich mich da natürlich noch umso mehr gefreut“, erzählt Kececi.

Für die Katernberger steht nächste Woche bereits das nächste schwere Spiel an. Dann ist das Team zu Gast bei den der drittplatzierten SG Essen-Schönebeck. RuWa empfängt die SG Altenessen und muss nach dem dritten sieglosen Spiel in Folge endlich wieder einen Dreier einfahren, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren.

Autorin: Charmaine Fischer

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