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DO: Kreisliga kompakt
Nummer 67 trifft!

Dortmund: Kreisliga kompakt

Während in Bövinghausen ein Spieler ausrastete und für einen Spielabbruch sorgte, trafen andernorts gleich mehrere Kicker wie am Fließband. Auch die Nummer 67...

Kreisliga A 1

Dass das Amt des Trainers bei der Westfalia aus Kirchlinde kein Spaziergang werden würde, war Daniel Vöpel schon vorab bewusst. In den letzten Jahren hatte Kirchlinde auch mit dem Spieler Vöpel immer wieder den Abstieg in der letzten Saisonphase abwenden können, als dann jedoch auch noch Ex-Coach Matthias Walper seinen Abschied zum Saisonende verkündete, musste ein neuer Kandidat für den Posten her. „So früh hatte ich gar nicht damit gerechnet, hier mal den Trainerjob auszuführen, aber ich habe die Aufgabe dann gerne übernommen“, blickt Vöpel zurück. Der aktuelle Spielmacher der Westfalia, der noch über keine Trainerlizenz verfügt, kämpft in diesem Jahr mit seiner Mannschaft allerdings ums Überleben in der A-Liga. Schon nach 13 Spieltagen scheint die Situation mit mageren drei Pünktchen auf der Habenseite fast aussichtslos.

Aber nur fast, schließlich brennt Vöpel mit seiner personell arg gebeutelten Mannschaft darauf, das Gesamtbild zu korrigieren: „Wir versuchen jeden Tag viel zu arbeiten und Ansätze zu finden. Bis zur Winterpause brauchen wir kurzfristige Lösungen, dann müssen wir eventuell noch umstrukturieren.“ Vöpel selbst will aber in jedem Fall bis zum Sommer weitermachen und dabei solche bitteren Niederlagen wie das 1:2 am vergangenen Sonntag ausgerechnet gegen den Vorletzten Deusen ausmerzen. „Das war der traurigste Tag bisher“, ärgerte sich Vöpel über die Pleite beim direkten Konkurrenten. Da auch K.F. Sharri (3:2 gegen den SC Dorstfeld II) und der SC Dortmund (3:0 gegen den Hombrucher SV III) siegten, gestaltet sich die Ausgangslage mit nun mehr zwölf Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz für Kirchlinde aber alles andere als rosig.

Kreisliga A 2

Eine Zweite Mannschaft soll natürlich nicht nur Auffangbecken für Rekonvaleszenten aus der Ersten sein, sondern auch insbesondere jungen Spielern die Chance geben, sich für höhere Aufgaben bei der Ersten zu empfehlen. Groß geschrieben wird diese Herangehensweise beim Hombrucher SV. Die Reserve spielt unter Coach Rolf Denninghaus bislang eine klasse Saison und empfiehlt sich nach dem klaren 6:1-Erfolg bei Schlusslicht SG Lütgendortmund II vom Wochenende als Tabellenzweiter für einen Startplatz im Aufstiegsrennen. „Trainer und Mannschaften zeigen tolle Leistungen. Wenn es jetzt aber noch nicht mit dem Aufstieg klappen sollte, ist das kein Beinbruch. Mittelfristig soll es dann schon die Landesliga werden“, verdeutlicht Hombruchs Sportlicher Leiter Uwe Kallenbach.

Der HSV weiß allerdings auch um die starke Konkurrenz um Tabellenführer Sarajevo Bosna, Westfalia Wickede II, Kirchhörde II, den TSC Eintracht (Kallenbach: „Das sind alles ganz starke Mannschaften, die diese Liga bis zum Ende spannend machen werden“) und Co. Gleichwohl bietet die mittelfristige Perspektive einer vereinseigenen Zweiten Mannschaft in der Bezirksliga verlockende Aussichten, insbesondere in der Ausbildung des eigenen Nachwuchses. „Wir bauen von Vereinsseite her aber keinen Druck auf, sondern verfolgen das Ganze recht gelassen“, betont Kallenbach. Streckenweise zu gelassen stellte sich am Wochenende der Kirchhörder SC II im Spiel bei RW Barop an. Die Rechnung folgte prompt – in Form einer 2:4-Niederlage. Nur knapp musste der TSC Eintracht im Spitzenspiel bei Sarajevo Bosna die Segel streichen. Die Eintracht verlor nach starkem Kampf am Ende knapp mit 0:1.

Kreisliga A 3

Die SG Gahmen hat einen Tick. Und zwar einen gemeinschaftlichen. Das Team von Coach Milan Mikuljanac hat ein Faible für ausgefallene Rückennummern auf den Trikots. So steigert sich die Rangfolge von der Michael "Air" Jordan-Nummer 23 auf dem Jersey von Prajin Srimee über Ramazan Sari (Nummer 43), Adem Cakir (60) oder Cengiz Candan (77) bis zu Torhüter Benjamin Krause, der mit der illustren Nummer 91 seinen Kasten hütet. „Das sind allesamt junge Leute und für die war das vor der Saison bei der Auswahl der Nummern ein Spaß und wichtig. Wir sehen das ganz gelassen“, erklärt Gahmens Sportlicher Leiter Marcel Cillien lachend. Am vergangenen Wochenende traf dann zwar die Nummer 67, Akin Bayrakl, jedoch war der 1:2-Anschluss gegen Ay Yildiz Derne am Ende zu wenig (1:3-Niederlage).

Ein Punkt liegt Gahmen aktuell hinter dem rettenden Ufer zurück, die Sportliche Leitung schätzt den 20er-Kader aber für stark genug ein, um auch im kommenden Jahr A-Liga zu spielen. „Natürlich ist diese Liga eng, aber auch gegen Ay Yildiz war wieder mehr drin. Wir müssen unsere Chancen wieder besser nutzen und konzentrierter zu Werke gehen. Wir werden den Klassenerhalt schaffen, davon sind wir überzeugt“, sagt Marcel Cillien. Zwei direkte Konkurrenten trafen derweil im Derby aufeinander. SuS Derne und Stadtteilgegner Vatanspor trennten sich nach Treffern von Patrick Höfig (31. Minute), Christian Wantoch von Rekowski (49.) und Florian Kuzaj (54.) auf der einen und Gökhan Cakmak (10.), Güney Öztürk (28.) sowie Mehmet Oezbay (70.) auf der anderen Seite nach 90 spannenden Minuten mit 3:3. Beide Teams stecken damit weiter unten fest.

Auf Seite 2: Das Wochenende in den B-Kreisligen

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