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Ex-Zebra in Top-Form – auch ehemaliger Schalker überzeugt

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Foto: firo.
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Zwei ehemalige Spieler aus dem Ruhrgebiet sorgen im Ausland für Furore und könnten bald in der Champions League spielen.

Im Juni berichtete RevierSport, dass sich Cauly Oliveira Souza mit der Teilnahme an der Champions League einen großen Karrierewunsch erfüllen könnte. Der ehemalige Offensivspieler des MSV Duisburg hatte sich mit dem bulgarischen Erstligisten Ludogorets Razgrad durch den Gewinn der Meisterschaft für die 1. Qualifikationsrunde der Königsklasse qualifiziert. Rund sechs Wochen später lebt dieser Traum weiter.

Die ersten beiden Runden gegen Sutjeska Niksic (2:0, 1:0) und den irischen Vertreter Shamrock Rovers (3:0, 1:2) wurden überstanden, jetzt trifft Ludogorets auf Dinamo Zagreb. Das Hinspiel findet am Dienstagabend (19.45 Uhr) in der Huvepharma Arena in Bulgarien statt. Der Sieger dieses Duells qualifiziert sich für die Play-Offs und hätte damit automatisch bereits die Teilnahme an der Europa League-Saison 2022/23 sicher.

Dass der bulgarische Serienmeister – elf Titel in Folge – weiter von der Champions League träumen darf, liegt auch an der starken Form von Cauly. Der Brasilianer ist in einer hervorragenden Verfassung und war in den bisherigen vier Qualifikationsspielen an vier Treffern (ein Tor, drei Vorlagen) direkt beteiligt. Auch in der Liga erzielte der 26-Jährige drei Tore in vier Spielen. Mit sieben Scorerpunkten in allen Wettbewerben ist der Edeltechniker der Top-Scorer von Ludogorets Razgrad. Für den MSV Duisburg absolvierte er zwischen 2017 und 2019 59 Begegnungen und gehörte bei den Zebras zu den Leistungsträgern. Solch eine Entwicklung hätten ihm aber wohl die wenigsten zugetraut.

Auch Ex-Schalker Tekpetey blüht auf

Mit Bernard Tekpetey steht ein weiterer Akteur bei den Bulgaren im Kader, der eine Vergangenheit im Ruhrgebiet hat. Der 24-jährige Flügelflitzer wechselte 2016 aus seiner Heimat Ghana zum FC Schalke 04, konnte sich aber in Gelsenkirchen nie durchsetzen. Deswegen wurde der 1,72-Meter-Mann mehrfach verliehen. Tekpeteys Vertrag auf Schalke wäre vor seinem festen Transfer nach Razgrad im Jahr 2021 ursprünglich noch bis 2023 gelaufen. Für die Königsblauen absolvierte er insgesamt nur drei Pflichtspiele.

In Bulgarien läuft es für den Rechtsaußen deutlich besser. Zusammen mit Cauly ist er der beste Liga-Torschütze seiner Mannschaft und traf ebenfalls dreimal in vier Partien. Beide Akteure sind in Top-Form und dürfen sich deshalb berechtigte Hoffnungen machen, in der kommenden Saison in der Königsklasse zu kicken. Sowohl Cauly Oliveira Souza als auch Bernard Tekpetey haben in Bulgarien einen Vertrag bis 2024.

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ZebraTwist96 2022-08-03 10:49:28 Uhr
Tjoar. So ein Souza könnten wir mehr als nötig gebrauchen !

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