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"Wir glauben an uns" – Dabrowski über Ausfälle und Dresden-Kracher

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Christoph Dabrowski muss erneut auf Vinko Sapina verzichten. Foto: Thorsten Tillmann
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Drittligist Rot-Weiss Essen gastiert am Samstag bei Dynamo Dresden. Wieder einmal muss Christoph Dabrowski seine Aufstellung ändern.

Bereits zum sechsten Mal in Serie wird Rot-Weiss Essen beim Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden (24. Februar, 14 Uhr) nicht in Bestbesetzung auflaufen können.

Zuletzt war dies beim Sieg gegen Viktoria Köln (3:1) am 23. Januar der Fall, seitdem musste Cheftrainer Christoph Dabrowski immer wieder auf wichtige Stammspieler verzichten und bei seiner Mannschaftsaufstellung improvisieren.

In Münster fehlte Torben Müsel verletzungsbedingt, gegen Freiburg II musste RWE Felix Götze und Vinko Sapina ersetzen. Bei 1860 München fielen Keeper Jakob Golz und Sapina aus. In Regensburg mussten mit Golz, Sapina und Lucas Brumme sogar drei Leistungsträger passen. Bei der jüngsten 0:2-Niederlage gegen den SSV Ulm 1846 fehlten Sapina und Brumme erneut im Aufgebot.

In Dresden wird Dabrowski seine Anfangsformation wieder ändern müssen. Denn: Innenverteidiger und Dauerbrenner José-Enrique Ríos Alonso muss seine Gelbsperre absitzen und wird von Mustafa Kourouma ersetzt. Auch Kapitän Sapina fällt mit seinen Kniebeschwerden weiter aus. Dazu hat sich Eric Voufack gesellt. Der Rechtsverteidiger laboriert an einem Syndesmosebandanriss.

Somit wird Dabrowski auch in Dresden wieder vor Herausforderungen gestellt. Der 45-Jährige will sich davon aber nicht beirren lassen: "Das gehört zu einer Saison dazu, dass es auch mal Sperren und Ausfälle gibt. Das ist die Herausforderung für uns als Trainerteam, immer wieder Konstellationen zu finden, um erfolgreich zu sein. Grundsätzlich haben wir einen kleinen Kader, wo jeder Spieler die Möglichkeit hat, auch eingesetzt zu werden. Auch die Spieler, die vielleicht hinten dran sind, haben immer wieder für super Impulse gesorgt. Der Ausfall eines Spielers ist die Chance für einen anderen, um auf sich aufmerksam zu machen. Wir haben Vertrauen in unseren Kader und werden eine schlagkräftige Mannschaft aufstellen."

RWE möchte nach der bitteren Ulm-Niederlage unbedingt wieder in die Erfolgsspur finden und weiter ganz oben dranbleiben. Dynamo Dresden zählt zu den besten Teams der Liga und steht auf dem zweiten Tabellenplatz. Allerdings hat der Aufstiegsanwärter sieben der vergangenen zwölf Partien verloren – darunter auch drei Spiele zuhause.

Wir wollen Dresden mit Nadelstichen weh tun und eine gewisse Unruhe im Stadion hervorrufen. Wir wollen aber nicht nur gegen den Ball arbeiten, sondern mutig Fußball spielen, den Gegner in unseren Ballbesitzphasen laufen lassen und Torchancen erspielen.

Christoph Dabrowski.

Mit der gleichen Defensivleistung, Leidenschaft und Effektivität wie beim 3:1-Coup in Regensburg ist für RWE auch in Dresden alles drin. Ähnlich sieht es auch Dabrowski: "Dresden ist für mich fußballerisch die beste Mannschaft der Liga. Das zeigen sie eigentlich in jedem Spiel. Sie haben eine klare Idee, einen klaren Plan. Die Basis für uns ist es, sehr kompakt als Mannschaft zu agieren und intensiv in der Laufbereitschaft zu sein. Wir wollen Dresden mit Nadelstichen weh tun und eine gewisse Unruhe im Stadion hervorrufen. Wir wollen aber nicht nur gegen den Ball arbeiten, sondern mutig Fußball spielen, den Gegner in unseren Ballbesitzphasen laufen lassen und Torchancen erspielen."

So kommt der Trainer zu folgendem Fazit: "Man hat in Regensburg gesehen, dass wir für Überraschungen sorgen können. Wir glauben an uns und verfolgen unseren Weg."

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