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MSV Duisburg
Vural über Debüt – U19-Trainer bleibt vorerst Chef

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MSV Duisburg: Vural über Debüt – U19-Trainer bleibt vorerst Chef
Foto: firo

Die Krise beim MSV Duisburg hält an. Nach dem 0:2 bei Viktoria Köln platzte den Anhängern der Kragen. Das Debüt von Engin Vural geriet fast schon in den Hintergrund.

Lange deutete vieles darauf hin, dass der MSV Duisburg nach der Entlassung von Torsten Ziegner die Wende schaffen könnte. Am Ende blieb der MSV beim 0:2 gegen Viktoria Köln weiter sieglos und Tabellenletzter.

Die erste Halbzeit im Sportpark Höhenberg gehörte klar den Zebras, die kompakt verteidigten und die Wege der schnellen Kölner Offensive gut schließen konnten. Auch nach vorne strahlten die Meidericher genügend Torgefahr aus.

Es fehlte lediglich das Glück im Abschluss. Umso bitterer, dass erneut ein individueller Fehler zum schnellen 0:1 nach dem Seitenwechsel führte. Nach dem Führungstreffer durch Luca Marseiler ging nach vorne nicht mehr viel. Ein von Bryan Henning verwerteter Konter drei Minuten vor Schluss ließ die Hoffnungen der angefressenen 1.300 mitgereisten MSV-Anhänger begraben.

„Unser Plan ist sehr gut aufgegangen. Wir haben gegen eine der ballsichersten Mannschaften der Liga kompakt verteidigt und keinen Torschuss zugelassen. Leider haben wir keine unserer klaren Torchancen nutzen können. Nach dem Rückstand sind wir nicht stabil geblieben und hatten keine Mittel mehr, einen Punch nach vorne zu setzen. Die Momente waren nicht auf unserer Seite“, fasste Engin Vural nach seinem Debüt als Cheftrainer zusammen.

Vural sitzt bis nächsten Samstag auf der Bank

Über seine Person wollte der 38-Jährige nicht zu viel sprechen. Der vorherige U19-Trainer wird definitiv auch am Mittwoch bei der U23 von Borussia Dortmund auf der Bank sitzen. Präsident Ingo Wald gab sogar zu, dass er davon ausgeht, mit Vural auch die Partie gegen Preußen Münster zu bestreiten. Bewährt sich der Jugendtrainer, dürfte einem längerfristigen Engagement in Meiderich nichts im Wege stehen.

Auch Viktoria-Trainer Olaf Janßen hatte Mitgefühl mit dem Tabellenletzten. „Dass eine völlig andere Mannschaft auf dem Platz stehen würde, war uns bewusst. Sie haben einen gut besetzten Kader. Engin hatte einen Plan, das hat man gesehen. Der Leistungsunterschied war gering, sie werden den Turnaround schaffen.“

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