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1:1-Remis
RWE-Trainer – "Daraus müssen wir lernen"

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1:1-Remis: RWE-Trainer – "Daraus müssen wir lernen"
Foto: Thorsten Tillmann

Drittligist Rot-Weiss Essen verpasste beim SC Verl einen Auswärtssieg und trennte sich 1:1. Trainer Christoph Dabrowski haderte mit dem späten Gegentor.

Nach drei Unentschieden in Serie war Rot-Weiss Essen beim SC Verl, in der Arena des SC Paderborn, zu Gast. Die Aufgabe war alles andere als einfach: Verl verlor bis dato in dieser Drittliga-Saison nur eine "Heimpartie" – am 13. August 2022 gegen den TSV 1860 München (0:1). Danach folgten vier Siege und drei Remis.

Am Samstagnachmittag konnten beide Mannschaften ihre Serien fortsetzen. RWE blieb zum neunten Mal in Folge ungeschlagen und Verl bestätigte die gute Heimbilanz.

Die intensive Partie endete 1:1 (0:0). Felix Bastians brachte die Gäste durch einen strittigen Foulelfmeter in der Schlussphase in Führung (82.), aber die Verler steckten nicht auf und glichen in der Nachspielzeit durch Nicolas Sessa (93.) aus.

Essens Trainer Christoph Dabrowski ärgerte sich über den späten Ausgleich. "Im ersten Moment fühlt es sich natürlich sehr bitter an, wenn man in der 93. Minute den Ausgleich kassiert. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen. Wenn man auf die ganze Partie schaut, dann haben wir in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel gemacht – sowohl mit als auch gegen den Ball. Wir wollten mutig agieren und Nadelstiche setzen. Das ist uns durch die hundertprozentige Chance von Ennali gelungen, die wir leider nicht nutzen konnten. In der zweiten Halbzeit hat uns Verl mit ihrer Spielanlage mehr hinten reingedrückt, aber wir hatten weiterhin unsere Chancen."

Wir haben nicht konsequent verteidigt und organisiert. Dafür wurden wir bestraft. Daraus müssen wir lernen.

Christoph Dabrowski.

Den vierten Essener Auswärtssieg in dieser Saison verhinderte eine schlechte Zuteilung in der letzten Situation des Spiels. Einen langen Einwurf der Verler verlängerte Simon Engelmann unglücklich mit dem Kopf und Sessa traf mit einem präzisen Linksschuss.

"In der Nachspielzeit geht es darum, dass man das eigene Tor mit aller Macht verteidigt. Da erwarte ich, gerade von meinen erfahrenen Spielern, dass sie klar zuordnen. Wir haben nicht konsequent verteidigt und organisiert. Dafür wurden wir bestraft. Daraus müssen wir lernen", betonte Dabrowski.


Für die Rot-Weissen geht es auch in der kommenden Woche mit dem nächsten Auswärtsspiel weiter. Bereits am Freitagabend (27. Januar, 19 Uhr) gastieren die Mannen von der Hafenstraße beim Spitzenreiter SV Elversberg und möchten sich an der Kaiserlinde für die bittere 1:5-Klatsche vom Saisonauftakt revanchieren.

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