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"Es gibt kein Ende" - Riemann in Party-Laune, Losilla lobt Fans

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VfL Bochum, Manuel Riemann, Anthony Losilla, VfL Bochum, Manuel Riemann, Anthony Losilla
Foto: dpa

Mit Abpfiff der Partie zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Bochum (3:4) brachen bei den Gästen alle Dämme. "Feuer frei" lautete das Kommando von Manuel Riemann für den Abend.

Schon auf dem Weg in die Kurve hatten die Spieler des VfL Bochum nach dem 4:3-Sieg bei Borussia Dortmund genügend Bier dabei, um Trainer Thomas Reis eine Dusche zu verpassen und mit den Fans zu feiern.Manuel Riemann gab ein bemerkenswertes Bild ab, als er zum Interview erschien.

Schwarze Badelatschen, seine Torhüterhose, das Nicht-Abstiegsshirt, eine Plastik-Sonnenbrille ohne Gläser, einen VfL-Schal um den Kopf und ein Bier in der Hand. Wie es dazu kam? "Die Brille habe ich von einem Fan. Ich habe ihm allerdings die Gläser gelassen. Den Schal habe ich gegen mein Trikot getauscht", erklärte der Torhüter. "Genauso, wie ich jetzt aussehe, gehe ich jetzt auch los."

Losilla beglückwünscht Mannschaft und Fans

Wahrscheinlich ins Bermuda-Dreieck. "Es gibt kein Ende. Wir haben nichts geplant. Feuer frei", sagte Riemann. Auch Kapitän Anthony Losilla war nach dem Erfolg überwältigt. "Es ist Wahnsinn, die Klasse in Dortmund zu halten. Wir haben eine fantastische Saison gespielt und uns das am Ende auch verdient. Mein Kompliment geht an die ganze Mannschaft."

Doch nicht nur seinen Teamkollegen gratulierte Losilla. "Es war überragend, mit unseren Fans zu feiern. Sie haben uns die ganze Saison über unterstützt. Jetzt haben wir noch zwei Spiele und wollen zu Hause gegen Bielefeld nochmal richtig feiern. Dann haben wir uns den Urlaub auch verdient."


Riemann und Losilla stiegen nach dem spektakulären Sieg zu den Fans auf den Zaun und feierte auch noch lange nach Abpfiff. Der Torhüter hatte letztlich großen Anteil am Sieg des VfL, hielt er seine Mannschaft doch mit mehreren Glanztaten immer wieder im Spiel. "Einer meiner großen Träume war es, einmal in diesem Stadion zu spielen. Solch ein wichtiges Spiel für uns mit diesem Ende... das ist einfach unbeschreiblich."

Der BVB war zwar feldüberlegen, hatte mehr und bessere Chancen, doch am Ende wurde der VfL auch für seinen Mut belohnt. Beim Stand von 3:2 für Dortmund wechselte Thomas Reis offensiv und mit Jürgen Locadia auch den Torschützen zum 3:3 ein. "Wir haben zwei Elfmeter und ein Stolper-Tor von Erling Haaland kassiert. Das war eher Pech und Unvermögen unsererseits. Ich hatte über 90 Minuten das Gefühl, dass wir als Sieger vom Platz gehen können. Das hatte unser Trainer offenbar auch", sagte Riemann.

Er und Losilla sind die dienstältesten Spieler im Kader des VfL und haben die ganze Entwicklung miterlebt. Von der grauen Maus der Zweiten Liga zum Meister und nun zum Bundesliga-Klassenerhalt. "Ich hätte nie damit gerechnet, dass wir überhaupt mal erstklassig spielen würden. Nach der starken Vorsaison sind wir doch dort gelandet und haben nun die Klasse gehalten. Mit so einer guten Saison hätte keiner gerechnet und wir haben das zusammen geschafft", jubelte der Kapitän.

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