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Hans-Joachim Watzke
"Schlechtes Gewissen hält sich in Grenzen"

Watzke: "Schlechtes Gewissen hält sich in Grenzen"

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke verteidigt seinen Millionen-Bonus, den er aufgrund des wirtschaftlichen Ergebnisses für das Geschäftsjahr 2012/2013 erhalten hat.

"Wir haben den höchsten Gewinn in 50 Jahren Bundesliga erzielt. In solch einem außergewöhnlichen Jahr hält sich mein schlechtes Gewissen in Grenzen", sagte der 54-Jährige bei einer Talkrunde, die von Sky News HD ausgestrahlt wurde, in Senden/Münsterland.

Watzke erhielt als Vorsitzender der Geschäftsführung zusätzlich zu seinem Festgehalt von 900.000 Euro einen Bonus von 2,156 Millionen (Vorjahr: 1,413 Millionen). Finanzchef Thomas Treß kam neben seinem jährlichen Gehalt von 460.000 Euro zu einer Prämie von 1,371 Millionen (Vorjahr: 875.000). Watzke und Treß kassierten zudem "sonstige Vergütungen" in Höhe von 21.000 sowie 59.000 Euro. Dies hatte der kicker berichtet.


"Große Teile meiner Bezüge werden leistungsorientiert gezahlt. Das heißt, mein Verdienst ist unmittelbar an den wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens gekoppelt", sagte der 54-Jährige der Bild. Dass er seine Bezüge öffentlich gemacht hat, ist für Watzke eine Selbstverständlichkeit: "Dass wir so transparent sind, geschieht übrigens absolut freiwillig. Wir haben uns den Aktionären gegenüber dazu verpflichtet. Obwohl wir ein börsennotierter Klub sind, müssen wir eigentlich nur die Gesamteinkünfte der Geschäftsführung offenlegen."

Auch im Profi-Kader setzt die Borussia auf stark leistungsbezogene Verträge: Von den 87,7 Millionen Euro, die in der vergangenen Saison an Trainer und Spieler (inklusive 2. Mannschaft) ausgeschüttet wurden, flossen 34,8 Millionen als Prämien.

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