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Aubameyang widerlegt Metzelder

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BVB: Aubameyang widerlegt Metzelder
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Während Robert Lewandowski im Spiel gegen Augsburg am Wochenende erst kurz vor Schluss auf sich aufmerksam machte, glänzte Kollege Aubameyang regelrecht.

So viel Hobby-Psychologie sei erlaubt: Es dürfte schon bei dem einen oder anderen BVB-Fan zu Brodeln angefangen haben. War das tatsächlich schon einer dieser Tage, an denen Robert Lewandowski nicht mit der vollen Motivation zum Spiel kam? 80 Minuten lang war der Stürmer überhaupt nicht drin in der Partie beim FC Augsburg. Dann konnte er doch noch eine Vorlage und ein Tor per Elfmeter zum 4:0 auf seinem Konto verbuchen. Während „Lewy“ weitgehend unsichtbar blieb, spielte sich ein anderer ins Rampenlicht.

Rundum gelungener erster Arbeitstag

Pierre-Emerick Aubameyang, der Neuzugang vom AS Saint-Etienne, war noch vor einer Woche im Pokalspiel gegen den SV Wilhelmshaven nicht gerade mit Glück im Abschluss gesegnet. Ex-Profi Christoph Metzelder, der am Samstag als Experte des TV-Senders Sky agierte, nannte Aubameyang vor dem Augsburg-Spiel schon „Odonkor 2.0“. Doch kurz darauf bewies der Gabuner, dass er anders als der ehemalige deutsche Nationalspieler mit mehr als nur einer außergewöhnlichen Laufstärke glänzen kann. Ein Flugkopfball zum 1:0, ein überlegter Schuss in die lange Ecke zum 2:0 und schließlich ein lockeres Umkurven des Torwarts zum 3:0 später ermöglichte Trainer Jürgen Klopp seinem Neuzugang, sich von den mehr als 3000 mitgereisten Dortmunder Fans feiern zu lassen. Nach 81 Minuten war sein rundum gelungener erster Bundesliga-Arbeitstag beendet.

Dass vier Tore fallen würden, war über weite Stecken des Spiels nicht zu vermuten. „In Augsburg war es noch nie leicht“, wusste Klopp schon vor dem Spiel und auch diesmal wurde es erst nach dem 2:0 einfacher für die Borussen. Mit frühem Attackieren und einer gesunden Zweikampfhärte konnten die Augsburger sich lange als unangenehmer Gegner präsentieren. Auch wegen der guten Defensivarbeit war Top-Stürmer Lewandowski weitestgehend abgemeldet. Ihm Lustlosigkeit zu unterstellen, ginge allerdings deutlich zu weit. Seine Klasse zeigte er schließlich mit einer schönen Vorlage per Außenrist zum dritten Treffer sowie seinem sicher verwandelten Elfmeter.


Die drei Tore von Aubameyang waren allerdings auch ein Signal an Lewandowski: Lustlosigkeit kann er sich nicht erlauben. Denn es ist keineswegs so, dass er nur einen formschwachen Julian Schieber und einen gleichermaßen talentierten wie unerfahrenen Marvin Ducksch im Rücken hat. Aubameyang spielte zwar gegen Augsburg auf dem Flügel, doch er hat alle Qualitäten, um als Mittelstürmer aufzulaufen. Genau das hat er in Frankreich schließlich bereits regelmäßig getan.

„Es wird sicher auch Spieltage geben, an denen er nicht alle Bälle reinschießt“, weiß Klopp schon jetzt, doch ihm ist auch klar: „Es war ein besserer Start für ihn, als wenn er fünf Fahrkarten geschossen hätte.“ Aubameyang hat bewiesen, dass er eine ernstzunehmende Konkurrenz für alle Spieler in Dortmunds Offensive darstellt. Mit Leistungen wie gegen Augsburg wird er zwangsläufig einen etablierten Spieler aus der Startelf verdrängen. Vielleicht ja sogar Lewandowski.

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