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WSV: Torwart Sebastian Patzler sorgt für neue Stabilität

Julian Preuß
04. März 2021, 07:06 Uhr
Foto: Stefan Rittershaus

Foto: Stefan Rittershaus

Der Wuppertaler SV gewann vier der letzten fünf Ligaspiele. Beim 2:0-Sieg gegen Fortuna Köln blieb der WSV ohne Gegentor. An der starken Defensive hat Torwart Sebastian Patzler (30) einen großen Anteil. 

Ernsthaft eingreifen musste der Wuppertaler Torhüter gegen Fortuna Köln nicht. Zu harmlos agierten die Domstädter, zu gründlich arbeiteten Sebastian Patzlers Teamkollegen in der Abwehr und im defensiven Mittelfeld. Es war ein Mittwochabend ganz nach dem Geschmack des Routiniers. Erst im Winter war Patzler von Drittligist Viktoria Köln zu den Bergischen gewechselt – vom Rhein an die Wupper, sozusagen.

Dass der WSV so gut in das Jahr 2021 gestartet ist, ist auch der Verdienst des neuen Keepers. Von seiner Erfahrung aus unzähligen Regionalliga- und zehn Drittligaspielen profitiert das Team, das sich zum Jahresende 2020 so verunsichert präsentiert hatte. „Er ist als Typ wichtig für uns. Er strahlt Ruhe aus und pusht seine Mitspieler im Training und im Spiel“, sagte Trainer Björn Mehnert nach der Partie gegen Fortuna Köln über seinen Schlussmann. 

Patzler gibt seine Erfahrung im Training weiter

Damit bekam Patzler genau die Eigenschaften attestiert, mit denen er dem WSV im Kampf um den Klassenerhalt weiterhelfen möchte. „Ich spreche Kleinigkeiten an, die mir auffallen. Durch Anweisungen von hinten kann ich das Team unterstützen. Ansonsten versuche ich, so viele Bälle wie möglich zu halten“, führte Patzler mit einem Lächeln aus. Bislang ist ihm das gut gelungen – mit einer Ausnahme bei der 0:3-Niederlage gegen Rot-Weiß Oberhausen.

Aufgefallen sind dem Schlussmann ebenfalls die Unterschiede zwischen Viktoria Köln und dem Wuppertaler SV. Diese zeigen sich nicht nur in der Ligazugehörigkeit, sondern auch in der Spielweise. „Die Viktoria trat in ihrer Regionalliga-Zeit immer dominant auf. Das haben wir in der dritten Liga auch versucht“, erinnerte sich Patzler.

Patzler will mit dem WSV weiter an den Basics arbeiten

Beim WSV komme es nun auf die Basics an – beispielweise die kämpferische und läuferische Leistung sowie eine stabile Defensive. „Je besser wir dies beherrschen, desto mehr kann daraus entstehen“, meinte Patzler und ergänzte: „Daher sollte es immer unser Anspruch sein, an Leistungen wie gegen Fortuna Köln anzuknüpfen.“ 

Ob der Torhüter weiterhin ein sicherer Rückhalt für den Wuppertaler SV sein kann, wird sich zeigen. Spielt Patzler weiterhin so konstant, wird es für Niklas Lübcke schwer, ihn wieder zwischen den Pfosten abzulösen. Der 21-Jährige war beim WSV als Nummer eins in die Saison gestartet. Er fehlt derzeit aufgrund einer gebrochenen Hand.

Weitere Infos zum Wuppertaler SV lesen Sie hier.

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Kommentieren

05.03.2021 - 01:10 - frankiboy5l

Ja, die Headline hat mir noch gefehlt.
Oh @ Cr., wie sah es da hinten vorher aus ?

04.03.2021 - 11:24 - Cronenberger

An ihn kann man wirklich nur ein Danke richten!
Endlich wieder ein Torwart von Format im Tor!
Den Bock in Oberhausen geschenkt!
Hätte auf diesem Scheißplatz jedem anderen auch passieren können! So ist es nunmal im Fußball!
Irgendwann sieht jeder mal blöd aus!
Aber seit er da Hinten steht, mit der neuen Abwehr, ist die Sicherheit und Ruhe da, die von hinten ausgestrahlt werden muß um erfolgreich zu sein!