Bochums Torwart Manuel Riemann zeigt sich angetan vom Trainingslager in Jerez. Besonders, dass sie im Test am Mittwoch gegen Fehervar zu Null gespielt haben, stimmt ihn optimistisch für die Rückrunde.

Bochum

VfL-Keeper Riemann über das Trainingslager

Stefan Loyda
18. Januar 2020, 18:44 Uhr

VfL-Keeper Manuel Riemann. Foto: VfL Bochum / Tim Kramer

Bochums Torwart Manuel Riemann zeigt sich angetan vom Trainingslager in Jerez. Besonders, dass sie im Test am Mittwoch gegen Fehervar zu Null gespielt haben, stimmt ihn optimistisch für die Rückrunde.

Es sei die wichtigste Erkenntnis aus dem Trainingslager im spanischen Jerez de la Frontrera gewesen: „Wir können als Mannschaft zu Null spielen“, sagt der 31-Jährige hoffnungsfroh. Dies war der Mannschaft von Trainer Thomas Reis in der Hinrunde nur einmal beim 2:0-Erfolg gegen Erzgebirge Aue gelungen. Selbst im Pokal gegen den Regionalligisten Baunatal hatte der Zweitliga-14. zwei Gegentreffer kassiert.

„Wir können gegen einen Gegner, der Qualität hat und letztes Jahr Europa League gespielt hat, bestehen. Sowohl mit der ersten Mannschaft in der ersten Halbzeit als auch mit der zweiten in der zweiten Halbzeit.“ Das Trainingslager hatte den Vorteil, dass man enger zusammengerückt sei und auch mehr Optionen für den Trainer entstanden sind. Zudem hatten die Bochumer zwei neue Spielsysteme eingeführt. Beim Test am Samstag gegen Dinamo Bukarest (1:1) agierten sie erstmals im 4-4-2 mit Raute.

Riemann: "Müssen uns vor keinem verstecken"

Und so ist Riemann optimistisch, dass das harte Auftaktprogramm keine unüberwindbare Hürde darstellt: „Wir müssen uns vor keinem verstecken, nur weil es erst nach Bielefeld geht, dann Hamburg kommt, es dann nach Wehen Wiesbaden geht und dann Stuttgart kommt. Wir können gegen jeden bestehen. Ich hoffe, dass das Trainingslager dazu beiträgt, dass wir das in den Spielen so umsetzen.“

Ohnehin zieht der Schlussmann ein positives Fazit aus der Woche in Spanien: „Wenn man eine Woche so intensiv zusammen ist, täglich 24 Stunden, wächst man als Team näher zusammen und lernt ein Stück weit den Trainer besser kennen. Das ist etwas anderes, wenn man sich 24 Stunden sieht.“

Positiv hebt er dabei auch hervor, dass Reis durchgreift, wie unter der Woche geschehen, als Danny Blum, Silvere Ganvoula und Danilo Soares vorzeitig ins Hotelzimmer geschickt wurden, nachdem das Engagement des Trios beim Intervalltraining am Tag zuvor zu wünschen übrig ließ: „Eine große Gruppe kann nur funktionieren, wenn es keine Ausreißer gibt.“ gp/sl

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