VfL-Neuzugang Gerrit Holtmann stand beim 2:2 (1:0)-Unentschieden gegen den FC St. Pauli wie schon eine Woche zuvor im DFB-Pokal von Beginn an auf dem Feld. Den unglücklichen Schlussakkord erlebte er aber von der Seitenlinie aus.  

2. Bundesliga

VfL Bochum: Gerrit Holtmann über sein bitteres Ligadebüt

Tizian Canizales
22. September 2020, 00:12 Uhr
Gerrit Holtmann (rechts) setzt sich im Dribbling gegen Jannes Wieckhoff durch. Foto: Udo Kreikenbohm

Gerrit Holtmann (rechts) setzt sich im Dribbling gegen Jannes Wieckhoff durch. Foto: Udo Kreikenbohm

VfL-Neuzugang Gerrit Holtmann stand beim 2:2 (1:0)-Unentschieden gegen den FC St. Pauli wie schon eine Woche zuvor im DFB-Pokal von Beginn an auf dem Feld. Den unglücklichen Schlussakkord erlebte er aber von der Seitenlinie aus.  

82 Minuten war die Partie gegen den FC St. Pauli alt, als VfL Bochums neuer Flügelflitzer Gerrit Holtmann unter dem Applaus von insgesamt 3421 anwesenden Fans den Platz verließ. Für ihn kam der zuletzt lange ausgefallene Danny Blum in die Partie und sollte wohl auch noch seine ersten Ligaminuten der Saison 2020/21 erhalten.


"Es ist natürlich besonders bitter, dass, wenn man rausgeht und mit 2:0 führt, man am Ende doch nach das 2:2 bekommt", konstatierte Holtmann, der in der 84. und 86. Minute noch einen Doppelpack von St. Paulis Daniel-Kofi Kyereh von draußen mit ansah. 

"In den letzten acht Minuten hätte das, was passiert ist, nicht passieren dürfen. Pauli hätte das Ding sogar noch gewinnen können, wir aber auch. Wir führen zu Hause mit 2:0, spielen endlich mal vor Zuschauern und wollen etwas bieten: Das darf uns nicht passieren", wiederholte der 25-Jährige.  

Holtmann agiert gegen St. Pauli oft glücklos

Holtmann, der für den 1. FSV Mainz 05 und den SC Paderborn insgesamt 50 Erstligapartien absolvierte, zeigte im Spiel immer wieder, wie er dem VfL gerade mit seinem Tempo weiterhelfen kann. Gegen den FC St. Pauli war er in der Vollendung seiner Aktionen allerdings über weite Strecken glücklos. Sein gefährlichster Moment datiert aus der 15. Spielminute, als er aus der Drehung auf das Tor von Robin Himmelmann schoss. Der Gäste-Keeper war jedoch auf dem Posten und hielt den Flachschuss fest. 


"Am liebsten hätte ich mich irgendwie mit einem Tor belohnt oder der Mannschaft beim 3:0 geholfen", erklärte Holtmann. Stattdessen musste er zum Schluss von der Bank aus mit ansehen, wie seine Teamkollegen noch zwei Gegentore kassierten. Unter dem Strich verlebte der aus Mainz gekommene Linksaußen einen "bitteren Abend", wie er selbst sagte. 

Dennoch gab er sich vor der kommenden Auswärts-Aufgabe beim Karlsruher SC (Sonntag, 27.09., 13:30 Uhr) optimistisch. "Kopf hoch, wir haben noch sehr viel Zeit. Wir werden noch besser", kündigte Gerrit Holtmann an. 

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