Die Verantwortlichen des VfL Bochum zeigen sich mit dem einwöchigen Trainingslager in Jerez zufrieden.

Bochum

VfL-Arbeit an der Defensive hat Früchte getragen

Stefan Loyda
19. Januar 2020, 09:00 Uhr

Mit dem Trainingslager in Jerez zufrieden: Bochum-Trainer Thomas Reis. Foto: firo

Die Verantwortlichen des VfL Bochum zeigen sich mit dem einwöchigen Trainingslager in Jerez zufrieden.

Am Sonntag geht es also wieder zurück in Richtung Heimat. Eine Woche lang hatte sich der VfL Bochum im spanischen Jerez auf die Rückserie und vor allem den harten Start in diese vorbereitet. Zum Auftakt warten schließlich mit den Duelle gegen Arminia Bielefeld, den Hamburger SV, Wehen Wiesbaden und den VfB Stuttgart wegweisende Partien auf die Mannschaft von Trainer Thomas Reis.

Dieser hatte den Fokus dabei vor allem auf das Defensiv-Verhalten gelegt und in den Tests gegen Fehervar und Dinamo Bukarest zwei neue Systeme ausprobiert. Nur einmal hatte der VfL schließlich bisher zu null gespielt - am 15. Spieltag gegen Erzgebirge Aue -, außerdem haben nur der Karlsruher SC und Wehen Wiesbaden mehr Gegentore kassiert als die Bochumer. „Das war das Ziel und man sieht, dass es Früchte getragen hat“, sagt Reis, wenngleich er einschränkt: „Wichtig ist, was wir gegen Bielefeld auf den Platz bringen. Ich bin mit der Vorbereitung aber sehr zufrieden, weil die Jungs gut mitgezogen haben. Womit ich sehr zufrieden bin, ist dass wir eine andere Art der Zweikampfpräsenz an den Tag gelegt haben, egal in welcher Grundordnung wir gespielt haben.“

VfL Bochum braucht guten Start

Bis auf die üblichen Blessuren ist der VfL auch weitestgehend verletzungsfrei geblieben. Einzig der dritte Keeper Paul Grave hat sich einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen, Co-Trainer Heiko Butscher hat sich das Innenband im Knie gerissen. Dies hinderte ihn jedoch nicht daran, vor dem Test gegen Bukarest am Samstag wie gewohnt die Hütchen für das Aufwärmprogramm aufzustellen. Reis: „Wir konnten unter den überragenden Bedingungen hier sehr viel, sehr gut und sehr intensiv arbeiten. Die Jungs sind über die Schmerzgrenze gegangen, was uns auch in der Rückrunde erwartet.“

Denn, wie auch Sportdirektor Sebastian Schindzielorz festhält, die allgemeine Situation hat sich trotz des Trainingslagers nicht verändert: „Die Situation ist nach wie vor angespannt. Aber klar, müssen wir die positiven Dinge mitnehmen, aber fokussiert und diszipliniert sein, damit wir einen guten Start erwischen.“ gp/sl

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