Relegation

SpVgg Steele will den letzten Schritt gehen

Charmaine Fischer
07. Juni 2019, 16:00 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Mit dem 2:1-Sieg im Relegationsspiel gegen den TSV Ronsdorf hat die SpVgg Steele den Grundstein für den Aufstieg in die Landesliga Niederrhein 2 gelegt. Jetzt wollen die Essener auch den letzten Schritt gehen.

Der zweite Tabellenplatz in der Bezirksliga Niederrhein 6 in dieser Saison kam für die Steeler überraschend, wie SpVgg-Trainer Dirk Möllensiep bereits vor der Partie gegen Ronsdorf verriet: "Wir wollten eigentlich nur um Platz fünf mitspielen. Dass die Saison so gut verlaufen ist, ist für den gesamten Verein ein toller Erfolg." 

Trotz der überdurchschnittlich gut verlaufenden Spielzeit wollen sich die Essener nicht auf ihrem Erfolg ausruhen. „Klar, unser Saisonziel haben wir bereits erfüllt, aber wer weiß, wann wir sowas nochmal erleben. Jetzt wollen wir auch den letzten Schritt gehen“, gibt sich Möllensiep selbstbewusst. 

Der erste Schritt ist mit dem Sieg gegen die Wuppertaler bereits getan. „Unsere kämpferische Einstellung hier war gut“, lobte der SpVgg-Coach seine Mannschaft. Zusammen mit dem TSV Ronsdorf und dem SC Viktoria Mennrath kämpfen die Essener um den Aufstieg in die Landesliga. Nur eine der drei Mannschaften wird es am Ende schaffen. 

„Der Wille zum Aufstieg ist da. Wir wollen den Erfolg dieser Saison mitnehmen“, betont Möllensiep. Die starke Leistung seiner Mannschaft führt der Trainer vor allem auf eine Sache zurück: „Wir sind mittlerweile als ein echtes Team zusammengewachsen. Unser Erfolgsrezept ist der Teamgeist.“ 

Steele spielt am Mittwoch in Mennrath

Doch nicht nur der starke Zusammenhalt der Mannschaft ist der Grund für das gute Abschneiden in der aktuellen Spielzeit: „Fußballerisch haben wir natürlich auch unsere Stärken. Wir stehen hinten sehr kompakt und kommen meistens über die Außenbahnen“, erklärt der Coach. 

Steele ist das zweitbeste Rückrunden-Team der Bezirksliga Niederrhein 6 – und das trotz des Abgangs von Top-Torjäger Philip Hollweg, den es in der Winterpause zu Landesliga-Absteiger Blau-Gelb Überruhr verschlug. Hollweg machte seinem schlechten Ruf als Wandervogel alle Ehre. „Wir haben keinen Stürmer, der 37 Tore schießt. Bei uns ist es sehr ausgeglichen. Wie ich schon bereits erwähnt habe: Wir agieren als ein Team“, erzählt Möllensiep. 

Der letzte entscheidende Schritt, mit dem die Essener den Aufstieg perfekt machen können, folgt am Mittwoch. Da geht es zum SC Viktoria Mennrath. Vorher spielt der letzte Gegner am Sonntag in Ronsdorf. „Wir gehen zuversichtlich in das Spiel, aber wir sollten den Gegner definitiv nicht unterschätzen“, mahnt der Trainer. 

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