Bei Rot-Weiss Essen stimmt die Harmonie innerhalb des Vereins. U19-Coach Damian Apfeld schwärmt über die Zusammenarbeit mit Christian Titz und seinem Trainer-Team.

Essen

RWE: U19-Trainer über die Zusammenarbeit mit Christian Titz

Fabrice Nühlen
23. September 2019, 08:28 Uhr
Foto: Tillmann

Foto: Tillmann

Bei Rot-Weiss Essen stimmt die Harmonie innerhalb des Vereins. U19-Coach Damian Apfeld schwärmt über die Zusammenarbeit mit Christian Titz und seinem Trainer-Team.

Damian Apfeld war nach der ersten Saisonniederlage gegen den VfB Hilden (2:3) sichtlich enttäuscht. Dennoch richtete der 33-Jährige den Blick direkt nach vorne. Am Mittwoch steht für den RWE-Nachwuchs das nächste Pflichtspiel an: Dann empfängt der U19-Bundesliga-Absteiger den Stadtrivalen ETB SW Essen in der zweiten Runde des Kreispokals. 


Gleichzeitig trifft die Lizenzspielerabteilung des Traditionsvereins im Testspiel (18:30 Uhr) auf den Oberligisten Westfalia Herne. Eigentlich war geplant, dass dort einige U19-Akteure zum Einsatz kommen. Allerdings kommt da das eigene wichtige Lokalderby in die Quere, sodass beim Regionalligisten Spieler aus der U17 in den Kader stoßen. Insgesamt schwärmt Apfeld von der Zusammenarbeit mit dem Trainer-Team rund um Chef-Coach Christian Titz: „Das läuft hervorragend und einwandfrei. Die Kooperation mit der ersten Mannschaft ist sehr professionell“, betonte Apfeld erfreut.

Viele seiner Spieler nehmen bereits regelmäßig an den Trainingseinheiten der Titz-Elf teil und konnten überzeugen. Zwei Nachwuchs-Akteure wurden schon von Titz bei einem Pflichtspiel eingesetzt: Vize-Kapitän Michael-Marvin West spielte in der ersten Niederrheinpokalrunde gegen den Landesligisten Genc Osman Duisburg (5:0) von Beginn an, während es für den 17-jährigen Rechtsverteidiger Kingsley Helmut Marcinek immerhin zu einem 45-minütigen Einsatz reichte. 


Apfeld freut sich, dass ein Teil seiner Truppe wichtige Erfahrungen bei der Herren-Mannschaft sammeln darf: „Meine Jungs bekommen bei Christian Titz und seinem Trainer-Team die Möglichkeit, Zusatzeinheiten zu absolvieren. Die Spieler profitieren natürlich vom guten Niveau im Training und lernen viel“, kommentierte der Inhaber der A-Lizenz. 


Neben West, der aktuell alle Einheiten bei der ersten Mannschaft mitmacht, und Marcinek, trainiert auch Spielführer Ioannis Orkas des Öfteren beim Regionalligisten mit. Natürlich haben viele U19-Kicker den Traum, irgendwann im Stadion Essen aufzulaufen und vor mehreren tausend Zuschauern zu spielen. Allerdings weiß Trainer Apfeld, dass es bis dahin ein sehr weiter Weg ist: „Wenn sich die Spieler so präsentieren wie gegen Hilden, dann wird es schwierig“, sagte Apfeld schmunzelnd. 

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren

27.09.2019 - 10:40 - Lokutus

@Fussballer19
Klingt schon ein wenig arrogant ! Andere vereine spielen auch nicht mit Kokosnüssen, vielleicht steht da weniger geld zu verfügung, das heisst aber nicht, dass man woanders nicht kicken kann. Es ist NIE selbstverständlich durch eine Liga zu marschieren und natürlich ist RWE einer der Favoriten. Erfolg ist aber immernoch nicht planbar, man kann nur die Möglichkeiten für Erfolg so gut es geht erhöhen !
Etwas mehr Respekt dem Gegner gegenüber tut auch im Sport gut !

25.09.2019 - 11:09 - Fussballer19

Titz ist auch ein klasse Trainer!!

Der Kader der U19 ist absolut Top besetzt, von daher sollte der Aufstieg mehr als Pflicht und selbstverständlich sein. Alles andere wäre schon fast peinlich. Wenn man bedenkt, unter welchen vorraussetzungen(Platzverhältnisse, Geld, Material etc) die anderen Vereine arbeiten in der Niederrheinliga , muss RWE durchmarschieren. Das wäre aber auch dann keine Kunst bzw riesen Leistung, denn die Kunst ist es auch mal sich in der Junioren Bundesliga zu etabilieren, wie z.B( Duisburg, RWO, Aachen , Münster etc..) In der Niederrheinliga so einen Kader zusammenzustellen und so tun, als wäre es was besonderes oben zu stehen, ist für mich eher selbstverständlich..

23.09.2019 - 09:38 - elfmeterkiller

Ein Test vor dem wichtigen Spiel gegen Verl. Au au.