RWE-Torwartfrage weiter ungeklärt

09.02.2019

RL West

RWE-Torwartfrage weiter ungeklärt

Foto: Michael Gohl

Vor dem Ligastart beim TV Herkenrath, dem abgeschlagenen Tabellenletzten der Regionalliga-West, hat sich RWE-Trainer Karsten Neitzel noch immer nicht festgelegt, welcher der drei Schlussmänner das Tor hüten wird. 

Die Verletzungssorgen bei Rot-Weiss Essen sind trotz der sich anbahnenden Rückkehren bei Marcel Platzek, Kevin Freiberger oder Boris Tomiak groß. Anders sieht es auf der Torhüterposition aus. Dort hat Trainer Karsten Neitzel die freie Auswahl. Auch im letzten Test gegen den TSV Steinbach blieb er seiner Linie treu und rotierte die Keeper. Robin Heller begann in den ersten 45 Minuten. Der 24-Jährige, der seit der Saison 2015/16 an der Essener Hafenstraße aktiv ist, durfte in der ersten Hälfte ran. Der 27-jährige Marcel Lenz bekam in der zweiten Halbzeit seine Einsatzzeit. Lukas Raeder stand nicht im Kader. 


Neitzel entscheidet kurzfristig

Heller musste bereits nach sieben Minuten hinter sich greifen. Bei dem Steinberger Siegtreffer war er jedoch chancenlos. Möglichkeiten, um sich auszuzeichnen, bekam er kaum – ebenso wie Lenz. RWE-Cheftrainer Karsten Neitzel ließ sich auch nicht in die Karten schauen, wer gegen den TV Herkenrath im Tor der Essener stehen wird. „Bislang ist noch nicht abzusehen, wer spielen wird“, erklärte Neitzel knapp, der die Entscheidung kurzfristig treffen wird. „Wir haben dann auch so gewechselt, dass auch wirklich jeder nochmal auf dem Platz gestanden hat“, merkte er an. Darunter waren auch die Neuzugänge Jonas Erwig-Drüppel, Max Wegner und Noah Korczowski. 

Wichtiger Test auf Naturrasen

Die Woche vor dem ersten Ligaspiel in 2019 wird Neitzel aber nicht nur dazu nutzen, um sich Gedanken über das Personal zu machen: „Wir werden die sieben Tage nochmal vernünftig nutzen, obwohl wir bislang vernünftig gearbeitet haben“, zumal es sich bei dem Freundschaftsspiel gegen den TuS Steinbach um das erste Testspiel auf Naturrasen handelte. Umso wichtiger schätzte er es ein, noch zwei Trainingseinheiten und einen Test auf dem heimischen Grün zu absolvieren. „Glücklicherweise ist der Platz gut in Schuss“, meinte er. Das Spiel gegen den VfB Homberg, der seine Heimspiele im Duisburger PCC-Stadion normalerweise auch auf Naturrasen austrägt, konnte witterungsbedingt nicht stattfinden. 

Trotz des Schneefalls in den vergangenen Wochen, wegen dem sogar der Test bei der SpVg Schonnebeck nach der ersten Halbzeit abgebrochen wurde, war der RWE-Trainer mit der Vorbereitung zufrieden. „Wir haben die Wetterverhältnisse so optimal genutzt, wie man sie nutzen kann – mit einigen Läufen, einigen Einheiten in der Soccerhalle und einigen Vorbereitungsspielen auf Kunstrasen.“ 

Autor: Julian Preuß

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10.02.2019 - 21:39 - Frankiboy51

Das Team, der Trainer und die Vereinsführung sind zufrieden.
Dem sollte sich auch der gemeine RWO Fan anschließen.

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