14.09.2018

Essen

RWE-Einspruch gegen Pröger-Sperre

Foto: Michael Gohl

Rot-Weiss Essen wird beim Westdeutschen Fußballverband (WDFV) Einspruch gegen die auf vier Pflichtspiele festgesetzte Sperre von Kai Pröger einlegen. 

Das entschieden die Verantwortlichen am Freitag.Im Spiel gegen den SV Lippstadt (2:3) verwies Schiedsrichter Alain Durieux aus Luxemburg Essens Nummer zehn Kai Pröger nach einem Foulspiel des Feldes.


Am Donnerstag erhielt RWE das Urteil des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV), welches eine vierwöchige Pflichtspielsperre für Pröger vorsieht. Die Sperre gilt für die Partien gegen den SC Verl, den SV Straelen, Borussia Mönchengladbach U23 und Alemannia Aachen.Gegen dieses Urteil wird Rot-Weiss Essen in der kommenden Woche Einspruch einlegen.

RWE-Trainer Neitzel auf die Tribüne verbannt

Die Aufregung auf Seiten der Essener über die Entscheidung des luxemburgischen Schiedsrichters Alain Durieux war groß. RWE-Trainer Karsten Neitzel wurde auf die Tribüne verbannt, nachdem er sich über den Platzverweis aufgeregt hatte. Die Folge waren „Schieber“-Rufe und Pfiffe von den Zuschauerrängen sowie hämischer Applaus, wenn der Schiedsrichter mal eine Entscheidung zu Gunsten der Essener getroffen hatte.

Der nach Abpfiff noch aufgebrachte Neitzel war während der Pressekonferenz bemüht, die Fassung zu bewahren: „Ich möchte nicht dünnhäutig wirken, aber es steht mir nicht zu, etwas dazu zu sagen. Letztes Jahr im Südwesten hatten wir eine U-Nationalmannschaft aus China, heute mal ein luxemburgisches Schiedsrichtertrio. Das ist überhaupt nicht schlimm. Wir müssen es nehmen, wie es kommt.“

Verständnis von Seiten des Gegners

Lippstadts Trainer Daniel Berlinski konnte den Ärger der Essener zumindest nachvollziehen. Die Entscheidung gegen Pröger sei strittig gewesen: „Ob es eine war oder nicht - es war eine sehr harte Entscheidung. Es war ein Foul, aber ob es wirklich Rot war, finde ich schwierig. Ich hätte sie wahrscheinlich nicht gegeben.“ kw




Kommentieren

18.09.2018 - 17:21 - Frankiboy51

3 Spiele und € 7500,- Geldstrafe für den Spieler und € 500,- für den Trainer wären angebracht.

15.09.2018 - 10:50 - Sch'tis

Wenn man ganz ehrlich ist, dann ist es Rot gewesen. Mir tut es auch weh, Pröger ist ein wichtiges Rad am Wagen. Aber wenn man sich die Bilder und auch die Videos ansieht, so springt man nicht zum Gegner. 4 Spiele sind hart, kann man aber geben.

14.09.2018 - 19:00 - Frankiboy51

Dann muß das Beweisphoto aber auch aus dem www verschwinden. Dieses würde die Entscheidung des ausländischen Spielleiters nur unnötig beweisen. Was ist den aus der zusätzlichen Bestrafung der E-Trainers geworden ?

14.09.2018 - 16:03 - RWE SG

Der Einspruch wird wirkungslos beim mafiös strkturierten WDFV verpuffen. Da sitzen in den Gremien Typen, die Entscheidungen treffen, die sie im wahren Leben nielmals treffen würden. Aber diese DFB / WDFV Taktik hat Methode. Es wäre wünschenswert, wenn man dort mal etwas professioneller arbeitet und nicht als Feierabendrichter weitreichende, ungerechte Entscheidungen trifft (womöglich noch aus Antipathie gegen gewisse Clubs) Aber so "Vorbilder" wie Dr. Koch und sein Handeln wirken nicht umbedingt positiv auf diese Gremien ein. Schexxx DFB Schexxx WDFV

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Personen

Rubriken