Der Wuppertaler SV muss bis Montag 100.000 Euro zusammenkratzen, um der Insolvenz zu entkommen. Friedhelm Runge wird dem Verein wohl unter die Arme greifen und das Geld zur Verfügung stellen.

Insolvenz droht

Runge hilft wohl dem WSV

17. März 2019, 13:41 Uhr

Foto: RS

Der Wuppertaler SV muss bis Montag 100.000 Euro zusammenkratzen, um der Insolvenz zu entkommen. Friedhelm Runge wird dem Verein wohl unter die Arme greifen und das Geld zur Verfügung stellen.

Wie der Verein am Samstagmittag in einer Pressekonferenz bekanntgab, gebe es entsprechende Angebote für den WSV, die benötigten 100.000 Euro zu stellen. Noch am Sonntag soll der Vorgang abgewickelt werden. Vorstandssprecher Alexander Eichner wollte sich am Samstag nicht entlocken lassen, wer dem Wuppertaler Sportverein unter die Arme greift. Dass es Friedhelm Runge sein könnte, wollte Eichner weder dementieren noch bestätigen.

Nach RevierSport-Informationen könnte es sich bei dem 100.000-Euro-Unterstützer jedoch durchaus um den 79-jährigen Unternehmer handeln. Auch wenn dieser auf RS-Nachfrage seine Engagement beim WSV nicht bestätigen will. Runge, der am Sonntag in der BayeArena dem Bundesligaspiel Bayer Leverkusen gegen Werder Bremen beiwohnte, sagt gegenüber unserer Redaktion: "Ich war 25 Jahre beim Wuppertaler SV. Ich habe nie etwas gegen den Verein oder die Fans gehabt. In den letzten Jahren haben mich nur die handelnden Personen gestört. Jetzt hat der WSV zum Glück einen Schnitt gemacht. Mehr will ich dazu auch nicht sagen."


Im Januar dieses Jahres hatte Runge eine finanzielle Unterstützung des WSV noch ausgeschlossen

Am 12. Januar 2013 ist Runge als langjähriger Präsident des Wuppertaler SV zurückgetreten. 24 Jahre war der Unternehmer Präsident des Klubs und drei Jahre saß er im Verwaltungsrat. Eine lange Zeit, die beim 79-Jährigen Spuren hinterlassen hat. Vor allem Spuren der Enttäuschung. Als der WSV in eine finanzielle Schieflage geriet und Anfang Januar eine Crowdfunding-Aktion startete, sagte Runge zu einem möglichen Engagement beim WSV gegenüber dieser Redaktion:  "Nein, keine Chance! Das Kapitel ist für mich geschlossen. Da ist einfach zu viel passiert. Zu groß war der Schmerz, die Enttäuschungen. Ich habe auch nicht mehr die Zeit und Kraft dazu, um zu helfen. Ich müsste quasi von Null beginnen, wie vor rund 25 Jahren. Ich wünsche dem Verein trotzdem alles, alles Gute. Der Wuppertaler SV ist ein großer Traditionsklub mit fantastischen Fans, der so viel mehr verdient haben." wozi

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19.03.2019 - 23:27 - Überdingen

Ruppinho gehts wieder besser?.....es ist doch genauso unterhaltsam wie beim KFC UERDINGEN 05....solvent...schuldenfrei...Profifußball....also mir gehts klasse;))))
Ach Kröte verschluckt man....das wir im Profifußball spielen ist für alle KFC´?èr schon das größte...was morgen kommt juckt mich nicht....geht es hoch ist das geil....schmieren wir wieder ab hatten wir ne kurze tolle Zeit...und viele Freunde dazu gewonnen ;))))....hahaha....

Liebe Grüße ins Trauer-amateur-tal ;)

18.03.2019 - 09:08 - krötenmann

@Überdingen

Deine Nerven scheinen ja mehr als blank zu liegen, verständlich, entweder heisst es nächstes Jahr Aufstieg oder der "Verein" ist von der Bildfläche verschwunden, da wäre ich auch nervös.

Zum WSV:

Red Bull angebettelt? Weiß grad nicht ob ich ich lachen oder weinen soll, denn nur weil ein einziger Mensch einen Brief an Red Bull schreibt, ist dies keine Bettelei, oder soll ich mal hergehen und einige der Kommentare aus eurem Forum hier posten? Dann haben wir von arschkriecherei bis übelster Beleidigung in richtung offizieller alles dabei.

Herrn Runge ist man nicht in den Arsch gekrochen, er ist wohl einer von drei die mit einer kleinen Finanzspritze aushelfen.

Ich finde das auch nicht gut, denn Ziel der Initiative 2.0 war es, sich von externen Geldgebern unabhängig zu machen, allerdings wurde diese Saison zu viel auf eine Karte gesetzt und nun fehlt das Geld, absolut Verantwortungslos das Ganze.

Dass Herr Runge nun einspringt, haben wir der WSV-Führung der letzten 3 Jahre zu verdanken.

Danke für nichts.

Beitrag wurde gemeldet

18.03.2019 - 07:08 - Ruppinho1954

@Überdingen
kannste nicht einmal deine Fresse halten ?

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion überprüft und nicht als Verstoß eingestuft.

17.03.2019 - 23:35 - Überdingen

Ja...asoziales Verhalten bringt es auf den Punkt....wsv.....erst Red Bull anbetteln und jetzt Herrn Runge in den Arsch kriechen....wsv....erbärmliches Pack.....wo sind hier die Fans und die J.J.J.Doppelmoralisten....die für den KFC UERDINGEN 05 Zeit verbringen....und jetzt kneifen?
Für den Spass dann noch aus eigener Tasche zahlen.....selten dämlich.....und dann nach dem x-ten Beschiss noch auf heile Amateurwelt machen. Lächerlich.
NUR DER KFC UERDINGEN 05.....solvent...schuldenfrei...Profifußball...Lebensinhalt für euch Nasen hier;)))
Ich lach euch aus....köstlich...weiter so...hahaha...;)))))

17.03.2019 - 19:56 - schönstesStadionvondieWelt

Herr Runge war es leid sich die Nörgler und die teils echt "asozialen " Fans " anzuhören ". Mann kann sich nach 20 Jahren auch mal ne Pause gönnen. Wahre Liebe stirbt nie und viele Fans freuen sich ( bei jedem Stadionbesuch )über einen EhrenstadinhausMEISTER- haben den auch nie vergessen!!!!!! Dem Wappen verplichtet.
Den Meister ins Stadion zu bringen konnte auch nur einer - einige hatten und werden ein Bild immer im Gedächtnis haben.

17.03.2019 - 18:52 - Ohblauundrot

Was ein Offenbarungseid für das neue „Konzept“. Den Investor mit Schimpf und Schade vom Hof gejagt und jetzt wieder abhängig von seiner Finanzspritze.

Jaja, aber geht ja alles ohne, die Spieler kicken für ein Schnitzel und ein Bier.

Und immer ne große Klappe gegen den KFC, und wie schön stolz man ist auf die letzte Runde mit dem Klingelbeutel...

17.03.2019 - 16:52 - Julius.Oppermann

....um dann in ein paar Monaten erneut wieder Geld zu brauchen.

Ich habe schon bei der ersten Aktion in Sachen "Geldbettelei" geschrieben: "Griechenland" lässt grüßen in Sachen Eurorettung.

17.03.2019 - 16:11 - Carlos Valderrama

Krass, was such die Verantwortlichen béim WSV geleistet haben.
Es wirkte schon sehr verdächtig, wie direkt mit den Ende des Crowdfunding wieder neue Spieler gekauft wurden - die Spender dürften sich verarscht vorgekommen haben.
Und nur wenige Wochen danach bricht der Laden finanziell zusammen - hier sollte eine gründliche Untersuchung folgen, auch rechtliche Konsequenzen sollten in Betracht gezogen werden.

17.03.2019 - 14:21 - Vok

Man könnte auch wie letzten Monat, ein Crowdfunding machen - ODER einfach mal eine Saison finanziell seriös durchplanen -ODER den Club einfach mal auflösen und als BORUSSIA wieder aufmachen...

17.03.2019 - 14:05 - Emscherkapitän

Danken würde man es ihm auch heure nicht wirklich.

17.03.2019 - 14:05 - van melk

Wenn es tatsächlich so sein sollte, meinen allergrößten Respekt. Das wäre Größe zeigen. Am Ende haste leider Recht behalten FR. Der Stücker hat nix getaugt.