Fortuna Düsseldorf muss im Abstiegskampf ohne seinen Kapitän Oliver Fink auskommen. Der 37-Jährige hat die Quarantäne-Regeln gebrochen.

Bundesliga

Quarantäne-Verstoß! Düsseldorf muss ohne Kapitän auskommen

Stefan Loyda
13. Mai 2020, 11:04 Uhr
Wegen eines Verstoßes gegen die Quarantäne-Bedingungen fehlt Oliver Fink der Fortuna im Abstiegskrimi gegen Paderborn. Foto: Lars Heidrich

Wegen eines Verstoßes gegen die Quarantäne-Bedingungen fehlt Oliver Fink der Fortuna im Abstiegskrimi gegen Paderborn. Foto: Lars Heidrich

Fortuna Düsseldorf muss im Abstiegskampf ohne seinen Kapitän Oliver Fink auskommen. Der 37-Jährige hat die Quarantäne-Regeln gebrochen.

Seit elf Jahren ist Oliver Fink mittlerweile bei Fortuna Düsseldorf. Der gebürtiger Bayer gehört zu den wenigen Spielern im Düsseldorfer Kader, der beispielsweise schon beim Bundesliga-Aufstieg 2012 in der Relegation gegen Hertha BSC Berlin dabei gewesen ist. 272 Pflichtspiele für die Fortuna stehen dabei mittlerweile in seiner Vita, in der laufenden Saison sind bisher noch einmal 13 hinzugekommen. Zumindest am kommenden Samstag wird er fehlen. Beim Abstiegsknaller gegen das Tabellenschlusslicht aus Paderborn ist Fink nicht mit dabei.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, hat der zentrale Mittelfeldspieler die Quarantäne abgebrochen. Am Montag soll er demnach das Quarantäne-Hotel van der Valk Airport am Düsseldorfer Flughafen verlassen haben, das die Landeshauptstädter nur einen Tag zuvor für die Restserie, die am kommenden Samstag startet, bezogen hatten. Nach Informationen der Bild geht es dabei jedoch nicht um eine Corona-Infektion. Der 37-Jährige ist in der vergangenen Woche erstmals Vater geworden und will sich offenbar um seine Familie kümmern.

Finks Vertrag in Düsseldorf läuft aus

Ein Verstoß gegen die Quarantäne-Auflagen der Bundesliga-Klubs. Somit fällt Fink für die Partie gegen den SC Paderborn, bei dem der ehemalige Essener Rot-Weisse Kai Pröger unter Vertrag steht, aus. Wenn die Corona-Tests in der kommenden Woche allerdings negativ ausfallen, darf Fink eine Woche später beim Rhein-Derby in Köln wieder mit dabei sein.

Unter dem neuen Trainer Uwe Rösler hatte Fink zuletzt ohnehin eine eher untergeordnete Rolle gespielt. Einzig beim 1:1-Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt kam er zu einem 13-minütigen Einsatz. In den folgenden drei Spielen stand er nicht einmal im 18er-Kader. Bei den Unentschieden gegen Hertha und Mainz saß er immerhin wieder für 90 Minuten auf der Bank. Seine Zukunft ist derzeit ebenfalls noch ungeklärt: Der Vertrag läuft am 30. Juni aus.

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