In den Jahren 2013/14 und 2015/16 war Thomas Reis selbst Trainer der Bochumer A-Junioren. Danach trainierte er drei Jahre lang die U19 des VfL Wolfsburg. Auch als Chefcoach des VfL Bochum will Reis die Jugend weiter fördern und an die 2. Bundesliga heranführen.

Bochum

Profitrainer Thomas Reis Dauergast bei der VfL-U19

Stefan Bunse
10. November 2019, 10:17 Uhr

Foto: Stefan Bunse

In den Jahren 2013/14 und 2015/16 war Thomas Reis selbst Trainer der Bochumer A-Junioren. Danach trainierte er drei Jahre lang die U19 des VfL Wolfsburg. Auch als Chefcoach des VfL Bochum will Reis die Jugend weiter fördern und an die 2. Bundesliga heranführen.

Bereits wenige Stunden nach dem 1:1 (1:1) beim FC St. Pauli stand der 46-Jährige dick vermummt in der Gelsenkirchener Kälte und schaute sich am Samstagmorgen das Spiel der U19 des VfL beim FC Schalke 04 an. Was er in Gelsenkirchen gesehen hat, gibt Anlass zu Hoffnung. 


Er konnte ein starkes Spiel von Stylianos Kokovas im Abwehrzentrum gegen die königsblaue Offensive beobachten. Der 18-Jährige wäre in der kommenden Woche sicher ein Kandidat für das Profitraining gewesen. Aber der Grieche ist mit der Nationalmannschaft unterwegs und nicht in Bochum.

Dennoch dürfen sich mindestens zwei Spieler aus dem Team von Matthias Lust in der kommenden Woche bei den Profis beweisen. Moritz Römling, der wie Kokovas einen Anschlussvertrag hat und bereits in der vergangenen Saison Zweitligaluft schnuppern durfte und der 17-Jährige Lars Holtkamp werden oben mittrainieren. Mit dem erst 17-jährigen Armel Bella-Kotchap, der auch in Hamburg zum Einsatz kam, ist das derzeit wohl größte Talent ohnehin bereits fester Bestandteil dort. 

A-Junioren-Trainer Matthias Lust freut sich über die Aufmerksamkeit für seinen Nachwuchs: „Darum geht es ja in der Jugend“, sagte er, „Spieler für die erste Mannschaft zu entwickeln.“ 


Die Wertschätzung für sein Team, das nach einem schwachen Saisonbeginn immer besser in Schwung kommt, findet er gut. „Es freut mich sehr, dass unser Cheftrainer unsere Spiele beobachtet. Er war letzte Woche bei unserem Heimsieg gegen Rot-Weiß Oberhausen auch da und davor in Leverkusen auch. Das ist eine tolle Geschichte.“ 

Sicherlich eine zusätzliche Motivation für seine Mannschaft, die nach dem Unentschieden auf Schalke mit 14 Punkten rein ergebnismäßig im Mittelfeld auf dem achten Tabellenplatz festklebt. 

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