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NRW-Innenminister fordert Initiative gegen Fangewalt

22. Juli 2019, 08:34 Uhr

Foto: firo

NRW-Innenminister Herbert Reul fordert die Fußballvereine zu Investitionen in die Sicherheit der Stadionbesucher auf. 

Im Kölner Stadt-Anzeiger sprach sich der CDU-Politiker für „mehr und besser ausgebildete Ordnerdienste“ aus, „damit beispielsweise gefährliche Pyrotechnik gar nicht erst in die Stadien gelangt und Stadionverbote auch konsequent durchgesetzt werden können“.

Bei „Hochrisikospielen“ präferiert Reul personalisierte Eintrittskarten, um bekannte Problemfans aus den Stadien fernzuhalten. Der Fußball dürfe sich nicht „von als Fans getarnten Gewalttätern kaputtmachen lassen. Da müssen die Vereine klare Kante zeigen. Und auch beim Thema Sicherheit haben die Klubs definitiv noch Luft nach oben.“


Die Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) hatte in ihrem Jahresbericht für die Saison 2017/18 deutschlandweit 1213 verletzte Personen im Zusammenhang mit Gewalt bei Fußballspielen erfasst. sid

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24.07.2019 - 13:53 - asaph

@KUK
Nichts wird sich bessern.
Nein es wird noch schlimmer werden, da viele Rechtsradikale in den Stadien bei Ultragruppen oder als Alleintäter ihr Unwesen treiben...

22.07.2019 - 14:27 - Kuk

Ein Innenminister, der konkrete Anregungen unterbreitet gefällt mir besser als ein Innenminister, der sich die Polizeiarbeit bezahlen lassen möchte !
Mal schauen, wioe die Vereine, die DFL und evtl. der DFB reagieren und ob sich in der nächsten Saison eine Besserung einstellt.

22.07.2019 - 12:17 - Rattenfänger

Aber bitte gleichzeitig die Initíative gegen Polizeiwillkür mitgründen!

22.07.2019 - 10:39 - O7er

Sehr geehrter Herr Reul,
dann bitte ich doch um selbige Maßnahmen bei dem jährlichen Oktoberfest, Schützenfeste, Karnevalszüge, Kirmesplätze sowie jede andere Veranstaltung, wo viele Menschen beisammen sind und wo gerne das ein oder andere Bier getrunken wird. Ich kann's nicht mehr hören. Wie jetzt schon zum Teil mit Fußballfans umgegangen wird, ist eine Schande. Siehe zuletzt Magdeburg in Bochum.