Aufstiegskrimi in der Landesliga

Niederwenigern hat alles in der eigenen Hand

RevierSport
09. Mai 2019, 14:26 Uhr

Foto: Svenja Hanusch

Vier Spieltage vor dem Ende der Saison in der Landesliga Niederrhein II liegen die Sportfreunde Niederwenigern mit 60 Punkten auf Tabellenplatz zwei, dicht gefolgt vom punktgleichen Verfolger aus Sonsbeck. 

Für SFN-Coach Jürgen Margref ist die Spannung versprechende Tabellenkonstellation aber kein Grund, um sich aus der Ruhe bringen zu lassen. Was der ehemalige RWE-Profi über den Saisonendspurt sowie die nächste Saison denkt, hat er uns im Gespräch mit dieser Redaktion verraten.

Jürgen Margref, die Saison neigt sich dem Ende entgegen, jedes Spiel kann von nun an entscheidend sein, so auch das kommende am Sonntag gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter. Wie schätzen Sie die Partie gegen "Hö-Nie" ein?
Das wird mit Sicherheit keine einfache Aufgabe, gerade weil wir uns in der Vergangenheit gegen vermeintlich schwächere Teams sehr schwer getan haben. Es ist für uns aber auch völlig nebensächlich, ob wir gegen Mannschaften von oben oder von unten spielen, für uns sind die drei Punkte von Bedeutung und die wollen wir auch gegen "Hö-Nie" holen.


Dementsprechend machen Sie sich auch keine Gedanken um das Kracherspiel gegen den Tabellenführer und designierten Meister FC Kray am vorletzten Spieltag?
Genau, wir sind meiner Meinung nach gut beraten, von Spiel zu Spiel zu denken. Wenn wir nicht hundertprozentigen Einsatz zeigen, egal in welchem Spiel, können wir uns ganz schnell aus dem Aufstiegsrennen verabschieden. Deswegen verschwenden wir keinen Gedanken an die Zukunft, sondern fokussieren uns auf den nächsten Spieltag. Das ist ein richtiger Krimi zwischen uns und Sonsbeck, wobei ich Sterkrade-Nord auch nicht abschreiben würde.

Wie würden Sie denn die Stimmung in Ihrem Team beschreiben?
Die könnte nicht besser sein. Wir sind sehr optimistisch und sind vor allem darüber froh, dass wir alles in der eigenen Hand haben. Solange wir unsere Punkte holen, können wir ganz entspannt auf die Konkurrenz gucken, wobei man natürlich ehrlicherweise zugeben muss, dass das Polster auf Sonsbeck mit der um zwei Tore besseren Tordifferenz nicht groß ist.

Wenn Sie einmal kurz an die nächste Saison denken, wie sieht das mit der Kaderplanung aus? Inwieweit können Sie da schon Fortschritte vermelden?
Für uns ist es schon von Bedeutung, die Kaderplanung recht zügig abzuschließen und wir haben dementsprechend schon das meiste geregelt. Der Kader steht größtenteils und das auch unabhängig von der Ligenzugehörigkeit. Für uns ist aber grundsätzlich unsere kontinuierliche Entwicklung wichtig, dass wir unseren bodenständigen Weg nicht verlassen und unsere sicheren Planungen jedes Jahr aufs neue möglichst frühzeitig durchführen.

Autor: Ole Linder

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren