Hammer SpVg

Lewejohann: "Stolz, wie groß die Mentalität jetzt schon ist"

Tim Rother
12. August 2019, 10:51 Uhr

Foto: Rene Traut

Zum Saisonauftakt in der Oberliga Westfalen hat die Hammer SpVg einen 0:2-Pausenrückstand aufgeholt und sich am Ende mit Aufsteiger Preußen Münster II (2:2) die Punkte geteilt.

„Vor dem ersten Pflichtspiel weißt du nie genau, wo du stehst“, betont HSV-Trainer René Lewejohann. Nach dem Umbruch im Sommer war es für den 35-jährigen Übungsleiter umso schwieriger, seine komplett neu zusammengewürfelte Truppe einzuschätzen. „Erst jetzt siehst du, was die Ergebnisse in der Vorbereitung wert waren.“

Mit insgesamt acht Neuzugängen in der Startelf sollte es am vergangenen Sonntag für den ersten Saisonsieg im ersten Spiel gegen Preußen Münster II reichen. Doch „zwei krasse individuelle Fehler“, wie Lewejohann erklärt, bestrafte der Aufsteiger eiskalt: „Wir wollten forsch auftreten, mutig sein. Aber meine Jungs waren sehr zurückhaltend und wollten keine Fehler machen. Münster hat es dann gut gemacht.“

"Aber genau das verlange ich von meinen Spielern"

Nils Burchardt bescherte den Preußen in der 13. Minute per Foulelfmeter die Führung, acht Minuten vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Ousman Touray auf 2:0. „Was danach folgte, macht mich als Trainer einfach nur stolz“, erzählt Lewejohann, „wir haben in der Kabine die richtigen Worte gefunden und sind ruhig geblieben. Ich habe mich als Trainer zurückgenommen und die Jungs haben sich als Mannschaft eigenständig auf den zweiten Durchgang eingeschworen, wichtige Dinge nochmal angesprochen. Das mag ich ja. Aber genau das verlange ich auch von meinen Spielern.“ Unmittelbar nach der Pause verkürzte Sinan Özkara auf 1:2 (46. Minute), und fünf Minuten vor dem Ende war es Ali Gülcan, der den Ausgleich markierte.

Lewejohann: „Ich bin stolz auf meine Jungs, auf die Art und Weise, wie sie zurückgekommen sind und darauf, wie groß die Mentalität zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison ist.“

Hamm hat Rheine beobachten lassen

Am kommenden Sonntag (15 Uhr) ist die HSV bei Eintracht Rheine gefordert, die ihr erstes Spiel mit 0:2 gegen Rot Weiss Ahlen verlor. „Wir haben Rheine beobachten lassen“, sagt 'Lewe'. Darüber hinaus will sich der Coach aber nicht in die Karten schauen lassen: „Wir wissen, was uns erwartet. Mehr verrate ich jetzt aber nicht. Wir werden die Jungs gut vorbereiten.“

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