Nach zwei Spieltagen stehen bei den A-Junioren des 1. FC Köln zwei Siege zu Buche. Vor allem im Offensivspiel hat der Kölner Nachwuchs viel Qualität. 

A-Jugend

Kölns U19 hat "Überangebot in der Offensive" - ein Talent im Fokus

Kira Alex
17. August 2019, 22:30 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Nach zwei Spieltagen stehen bei den A-Junioren des 1. FC Köln zwei Siege zu Buche. Vor allem im Offensivspiel hat der Kölner Nachwuchs viel Qualität. 

Sieben erzielte Treffer und kein Gegentor - die Bilanz nach zwei Spieltagen der Bundesliga-West sieht bei den A-Junioren des 1. FC Köln sehr gut aus. Die Kölner haben gegen Meister Borussia Dortmund gezeigt, dass die aktuelle Form auch schon gegen die großen Vereine reicht.

Vor allem im Spiel nach vorne bringt der Geißbock-Nachwuchs viel Tempo mit und nutzt seine Chancen effektiv - dabei rückte bislang ein Spieler in den Fokus: Mittelstürmer Sebastian Müller hat nach zwei Spielen schon vier Tore auf dem Konto. „Ich würde sagen, dass es bei mir gerade einfach läuft“, freut sich der 18-Jährige, „und wenn ich eine Chance hab, mach ich die im Moment auch rein.“ 

Köln nimmt Dortmunds Supertalent Moukoko aus dem Spiel

Doch FC-Trainer Stefan Ruthenbeck möchte nicht allein Müller in den Fokus setzen: „Wir haben ein paar interessante Jungs, die wir noch reinwerfen können. Insgesamt haben wir sehr viel Tempo nach vorne und auch eine gute Körperlichkeit.“ Der Kölner Trainer schwärmt von einem „Überangebot in der Offensive“ und dass es manchmal „gar nicht so einfach“ sei, da „den richtigen Spieler zu finden.“

Die Ergebnisse nach den ersten Spielen sprechen für den FC, der nicht nur vorne die Chancen nutzt, sondern auch hinten sicher steht. So nahm die Kölner Verteidigung beim 2:0-Erfolg gegen Borussia Dortmund Supertalent Youssoufa Moukoko fast komplett aus dem Spiel. 

Rhein-Derby steigt am kommenden Spieltag

Trotz der Auftakterfolge mahnt Ruthenbeck aber vor zu viel Lob: „Es gibt bei uns trotzdem auch Positionen, auf denen wir dieses Überangebot nicht haben. Es wird sich zeigen, ob wir die Spieler, die hinten dran sind, so entwickeln können, dass wir keinen Qualitätsverlust haben, wenn mal jemand ausfällt.“

Dass sie die Qualität hoch halten können, kann die Mannschaft des 1. FC bereits am Mittwoch im Heimderby gegen den Nachwuchs von Fortuna Düsseldorf (18 Uhr) unter Beweis stellen.

Ein Sieg gegen den Nachbar ist keinesfalls selbstverständlich. Das weiß auch Trainer Ruthenbeck: „Wir sind auf alle Fälle gewarnt. Fortuna ist eine unangenehme Mannschaft, die jedem größeren Klub weh tun kann. Man gewinnt auch nicht selbstverständlich zum Auftakt 4:0 beim VfL Bochum. Im Konter sind sie sehr stark“, mahnte der Trainer mit Blick auf das nächste Spiel seiner Mannschaft. 

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