Bundesliga

Hannover: Torwart geht, Verteidiger kommt

30. Dezember 2018, 15:47 Uhr

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Abstiegskandidat Hannover 96 hat die ersten personellen Veränderungen in der Winterpause vorgenommen. 

Von der TSG Hoffenheim leihen die Hannoveraner Kevin Akpoguma bis zum Saisonende aus. Dies teilten beide Vereine am Sonntag mit. 


Der 23 Jahre alte Innenverteidiger ist bei der TSG noch bis zum Sommer 2021 vertraglich gebunden und soll in der Rückrunde die Abwehr des Tabellenvorletzten stabilisieren. «Kevin bringt viel Schnelligkeit mit, er ist zweikampfstark und hat ein gutes Kopfballspiel. Damit passt er perfekt in unser Anforderungsprofil», sagte Hannovers Manager Horst Heldt.

In Hoffenheim kam Akpoguma in der Hinrunde nur zu acht Bundesligaeinsätzen, von denen er lediglich vier über die vollen 90 Minuten absolvierte. «Gemeinsam mit Kevin haben wir entschieden, dass er sich am besten weiterentwickeln kann, wenn er möglichst viele Spiele auf hohem Niveau absolviert», sagte TSG-Profichef Alexander Rosen. «Sowohl Kevin als auch wir sehen diese Chance bei 96 als gegeben an, so dass wir der Leihe zugestimmt haben.»

Tschauner wechselt in Liga zwei

Darüber hinaus wechselt Torwart Philipp Tschauner bis zum Saisonende auf Leihbasis zum Zweitligaletzten FC Ingolstadt. Ingolstadt besitzt zudem eine Kauf-Option im Sommer. 

Der 33-jährige gebürtige Schwabacher spielte seit Sommer 2015 bei Hannover 96, war in dieser Saison hinter Michael Esser aber nur noch Ersatz. Für den Bundesliga-Vorletzten kam Tschauner auf 66 Pflichtspiel-Einsätze und war in der vergangenen Saison Kapitän beim damaligen Aufsteiger.

«Wir haben Tschaunis Wunsch entsprochen, zum FC Ingolstadt wechseln zu dürfen. Für seine Zeit dort wünschen wir ihm viel Erfolg und alles erdenklich Gute», wird 96-Manager Horst Heldt in einer 96-Mitteilung zitiert. «Meine persönliche sportliche Situation war zuletzt leider nicht so, wie ich sie mir vorstelle. Deswegen habe ich mich zu einer Veränderung entschieden und nehme nun eine neue Aufgabe an, auf die ich mich sehr freue», erklärte Tschauner. mit dpa

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