Die Hammer SpVg will ihre Lehren aus der durchweg verkorksten Oberligasaison 2019/20 ziehen. Trainer Steven Degelmann ist mit der bisherigen Kaderzusammenstellung „sehr zufrieden“.

OL WF

Hammer SpVg will aus Horror-Saison lernen

Tim Rother
30. Juni 2020, 16:58 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann.

Foto: Thorsten Tillmann.

Die Hammer SpVg will ihre Lehren aus der durchweg verkorksten Oberligasaison 2019/20 ziehen. Trainer Steven Degelmann ist mit der bisherigen Kaderzusammenstellung „sehr zufrieden“.

Nur fünf Punkte aus 20 Saisonspielen und trotzdem kein Abstieg: Der Verbleib in der Oberliga Westfalen wurde der Hammer SpVg durch die Saisonwertung ohne Absteiger in diesem Jahr geschenkt. Das weiß auch Trainer Steven Degelmann.

„In dieser Saison muss es das Ziel sein, die Klasse zu halten“, sagt der 37-Jährige und fügt an: „Wir wollen rechtzeitig genügend Punkte ergattern und nicht nochmal so eine Situation haben wie im letzten Jahr. Dann hoffe ich einfach, dass wir dem Verein so rechtzeitig Planungssicherheit geben kann.“


Dass nach der desaströsen Saison 2019/20 ein Umbruch her musste, war für Degelmann indes „von vornherein klar.“ Der gebürtige Hammer knallhart: „Du kannst bei einer vorher so unerfolgreichen Mannschaft nicht darauf hoffen, dass der Trainer alles verändert. Das wäre Hexerei. Es war an vielen Schrauben zu drehen.“

„Habe einen guten Draht zu den Jungs gefunden“

Was die Kaderzusammenstellung angeht, ist der Coach bislang allerdings sehr zufrieden. „Coronabedingt war es nicht so leicht, in Kontakt zu treten. Vieles musste telefonisch gemacht werden. Von daher bin ich froh, dass wir schon mit vielen Spielern zusammengesessen haben“, sagt Degelmann. „Wir haben darauf geachtet, dass es ein homogener Haufen wird. Gerade wenn es junge Spieler sind, muss es harmonieren. Ich habe einen guten Draht zu den Jungs gefunden.“

Steven Degelmann ist seit Anfang Februar Trainer der Hammer SpVg. Noch vor der Corona-Krise beerbte der 37-Jährige Hamms Ex-Coach René Lewejohann. Mit nur fünf Punkten belegten die Westfalen am Ende der Oberligasaison 2019/20 den letzten Platz. Aufgrund der Entscheidung des Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) darf der Verein jedoch auch zur neuen Spielzeit in der Oberliga ran. 

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