Trotz Mega-Krise

Dieser KFC-Spieler ist heiß begehrt

25. März 2019, 13:58 Uhr

Foto: firo

Der KFC Uerdingen steckt in einer Mega-Krise. Elf Spiele in Folge sind die Krefelder bereits ohne Sieg. Trotzdem: Ein Mann, der in dieser Saison nur Ergänzungsspieler ist, steht auf der Wunschliste diverser Klubs.

Wie RevierSport erfuhr, buhlen gleich mehrere Erst- und Zweitligisten um die Dienste von Johannes Dörfler. Der 22-jährige Flügelflitzer wird den KFC-Fans wohl ewig in Erinnerung bleiben. Er war es, der im Aufstiegsreleagtions-Hinspiel bei Waldhof Mannheim den 1:0-Siegtreffer durch Maximilian Beister mustergültig mit einem Sprint á la Ousmane Dembélé mustergültig vorbereitete und mit den Grundstein für den Drittliga-Aufstieg legte. Diese Szene liegt mittlerweile ein Jahr zurück.

Doch schon damals klopften diverse Klubs beim Uerdinger Publikumsliebling und dessen Berateragentur an. KFC-Boss Mikhail Ponomarev wollte jedoch nichts von einem Verkauf hören und legte sein Veto ein.

Nun läuft das Arbeitspapier des vielleicht schnellsten Drittligaspielers der laufenden Saison zum 30. Juni 2019 aus. In dieser Serie absolvierte der ehemalige Spieler der Nachwuchsmannschaften von Borussia Mönchengladbach und des MSV Duisburg 21 Pflichtspiele für den KFC. Er schoss einen Treffer und legte drei weitere Tore auf. Jedoch stand er auch gleich zehnmal nicht im Kader für ein Drittliga-Spiel. Mal waren es Verletzungen, mal eine Gelbsperre, mal reichte es wohl aus taktischen oder sportlichen Gründen nicht. Ganz zufrieden, kann Dörfler mit seiner Situation in Krefeld nicht sein. 


Beim jüngsten 0:0 in Jena fehlte Dörfler verletzungsbedingt. Gegenüber RevierSport war weder Dörfler selbst noch Faizal Daftari (Berater & Scout der Agentur "90Minuten & Mehr"), bezüglich einer Stellungnahme zu der Situation und Zukunft des Offensivspielers, erreichbar.

Ex-Trainer über Dörfler: "Er weiß noch gar nicht, welche Möglichkeiten er hat"

Über welch großes Talent, Potential der dienstälteste Spieler im KFC-Kader verfügt, erkannte schon Ex-Trainer Stefan Krämer. Dieser attestierte Dörfler in der "Westdeutschen Zeitung" bereits Bundesliga-Format: "Dörfler ist prädestiniert, Räume zu nutzen. Wenn so eine Rakete auf den Platz kommt, wird es für den Gegner schwer. Er kann nur versuchen, ihn unsanft zu stoppen, doch riskiert er dann eine Rote Karte. Er verliert mit dem Ball am Fuß kein Tempo, und das ist sehr selten. Er ist ein super Konterspieler. Er weiß noch gar nicht, welche Möglichkeiten er hat. Er ist ein ganz klarer Zweitligaspieler - vielleicht sogar noch mehr." Das haben längst die Erst- und Zweitliga-Klubs erkannt. wozi


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26.03.2019 - 22:44 - schönstesStadionvondieWelt

Ist schnell aber bei Einwechslung nicht wirklich ne Verbesserung. Technisch unsauber , und erste/zweite Liga !????????????????. Jaja.. Viel Geld in die Richtung- hab nix gesehen.

25.03.2019 - 19:52 - das ailton

jojo muss erst mal lernen disziplinierter zu spielen. steht ja bei jedem einsatz über 90 min kurz vor feldverweis.
fussballerisch ist alles vorhanden