Oberliga Niederrhein

Bosnjak beschert Schonnebeck spät den ersten Heimsieg

Philip Ronden
18. August 2019, 20:18 Uhr

Foto: Michael Gohl

Am Sonntag gewann die Spielvereinigung Schonnebeck ihr Heimspiel in der Oberliga Niederrhein mit 2:1 (1:0) gegen den SC Velbert. Der Siegtreffer fiel erst kurz vor Schluss. 

Der Start in die Partie gelang den Schwalben. Bereits der erste Angriff über die rechte Seite wurde gefährlich. Orhan Dombayci traf jedoch nur das Außennetz (1.). Knapp eine Viertelstunde später machte der Außenverteidiger es dann nach einer Ecke besser und köpfte zur Führung ein (15.), mit der es in einer ausgeglichenen, aber nicht hochklassigen Partie in die Kabine ging. "Velbert stand sehr tief. Deshalb hatten wir große Probleme uns durch ihre Reihen zu kombinieren", stellte SpVg-Trainer Dirk Tönnies fest.

Sumbunu trifft sehenswert zum überraschenden Ausgleich

Die Gastgeber sollten dann kurz nach der Pause die Chance erhalten, das Ergebnis höher zu schrauben. Dennis Abrosimov scheiterte aber freistehend am gut reagierenden Maurice Horn im Kasten der Velberter (47.). Die Mannschaft von Patrick Knieps versuchte in der Folge mehr für das Spiel zu tun, hatte aber spielerisch mit der ein oder anderen Ungenauigkeit zu kämpfen. Schonnebeck blieb deshalb spielbestimmend und drückte auf den zweiten Treffer.

Den überraschenden Ausgleich besorgte dann eine Einzelaktion von Einwechselspieler Joshua Sumbunu, der einen Freistoß aus über 20 Metern direkt verwandelte (67.) Der Jubel der Gäste war dementsprechend groß. "Ich habe uns lange auf Augenhöhe gesehen. Dass wir uns durch den Freistoß belohnen konnten, hat uns natürlich gefreut", sagte Knieps zur Leistung seiner Mannschaft.

Ketsatis-Sprint besorgt den Siegtreffer

Und es sah tatsächlich danach aus, als ob der SC das Ergebnis über die Zeit bringen würde. Ein beherzter Sprint von Georgios Ketsatis über links und eine punktgenaue Flanke auf Luka Bosnjak bescherte den Essenern aber doch den ersten Heimsieg (85.). "Wir können uns glücklich schätzen, mit Georgios einen Leader zu haben, der auch kurz vor Schluss nochmal alles gibt", lobte Tönnies seinen Kapitän.

Mit dem Sieg war der 45-Jährige zufrieden, wusste aber, dass es schon schönere Spiele von seiner Mannschaft gab: "Es war ein Arbeitssieg. Am Schetters Busch gab es sicher schon ansehnlichere Spiele", beurteilte Tönnies das Geschehen treffend. 

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