07.11.2018

KL A

Bei der SG Essen-Schönebeck ist der Umbruch geglückt

Foto: Michael Dahlke

Die SG Essen-Schönebeck stand diese Saison vor einer großen Herausforderung: Ganze 16 neue Spieler mussten neu in die Mannschaft integriert werden und insgesamt 14 Akteure verließen den Verein.

Schaut man sich die aktuelle Tabelle an, dann kann man sagen: Der große Umbruch ist bislang geglückt.

Zurzeit belegt das Team von Trainer Ulf Ripke mit 23 Punkten den dritten Platz der Kreisliga A1. „Natürlich ist das super, da wo wir jetzt stehen. Wir wollen das solange wie möglich halten und Katernberg und Dellwig da oben ein bisschen ärgern“, erzählt der SG-Coach.

Und das ist den Schönebeckern am vergangenem Wochenende geglückt: Gegen Aufstiegskandidat RuWa Dellwig schaffte die Mannschaft ein 1:1. „Ich bin total zufrieden mit der Leistung meiner Jungs. Die erste Hälfte waren wir klar schlechter und hatten zu viel Respekt. Aber in der zweiten Halbzeit waren wir engagiert und es war ein sehr ausgeglichenes Spiel. Ich denke, der Punkt geht in Ordnung“, analysiert Ripke die vergangene Partie.

Trotz der bislang erfolgreichen Saison und der guten Tabellenplatzierung bleibt der Trainer beim Thema Aufstieg realistisch: „Mit Katernberg und Dellwig haben wir zwei Übermannschaften, die das untereinander ausmachen“, ist er sich sicher.

Am Sonntag hätten die Schönebecker aber theoretisch die Möglichkeit, an RuWa auf Platz zwei vorbeizuziehen, wenn die Mannschaft ihr Spitzenspiel am Samstag gegen Katernberg verliert und das Team von der Ardelhütte sein Spiel gegen Barisspor Essen gewinnt. Doch einfach wird das nicht, das weiß auch Ripke: „Ich schätze Barisspor als einen starken Gegner ein. Sie sind ein sehr guter Aufsteiger und konnten Dellwig ja auch die Punkte abnehmen. Das wird ein schweres Stück Arbeit für uns“, ist er überzeugt.

Ripke hat die Mannschaft erst in dieser Saison übernommen. Sein bisheriges Fazit fällt durchweg positiv aus: „Die Arbeit hier macht Spaß, hier habe ich ein tolles Umfeld und ich verstehe mich mit allen. Wir hoffen, dass wir hier etwas aufbauen können“, betont der Trainer.

Der Altersdurchschnitt der SG Essen-Schönebeck beträgt gerade einmal 22 Jahre und der älteste Feldspieler ist 27 Jahre alt. „Wir sind eine sehr junge Mannschaft. Wenn man das bedenkt und die Tatsache, dass wir so viele Zu-und Abgänge hatten, dann bin ich mit dem bisherigen Saisonverlauf mehr als zufrieden“, lobt Ripke seine Mannschaft.


Autorin: Charmaine Fischer

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