Corona

Politikerin prophezeit Amateuren ohne Hilfe "großes Vereinssterben"

28. Oktober 2020, 18:34 Uhr
Foto: firo

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Jetzt ist es amtlich: Der Amateursport kommt im November 2020 zum Erliegen. Mit schlimmen Folgen, wie Britta Dassler, sportpolitische Sprecherin und Obfrau der FDP-Bundestagsfraktion, befürchtet. 

Es hatte sich angedeutet, nun ist es amtlich. Ab dem 2. November werden aufgrund der immer weiter steigenden Corona-Zahlen drastische Einschnitte vorgenommen. Auf beinahe allen Ebenen müssen sich die Bürger auf massive Einschränkungen einstellen. 

Auch im Sport. In den Profiligen darf zwar weiter gespielt werden, jedoch unter Ausschluss von Zuschauern. Bei den Amateuren kommt es noch schlimmer. Der umfangreiche Maßnahmenkatalog zur Bekämpfung der Pandemie, der ab Montag in allen Bundesländern greifen soll, beinhaltet, dass der Breiten- und Freizeitsport bis auf Weiteres komplett zurückfahren muss. Die Saison wird unterbrochen - mindestens bis Ende November November. Was danach passiert, steht in den Sternen. 

Denn durch den Beschluss, Amateursportbetriebe auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen zu schließen, wird den Vereinen auch die Möglichkeit genommen zu trainieren. Was bedeutet: Anfang Dezember ist es unmöglich wieder zu starten, nach vier Wochen der Tatenlosigkeit. 

Auch Britta Dassler, sportpolitische Sprecherin und Obfrau der FDP-Bundestagsfraktion, erklärte in einer Mitteilung ihre Angst um viele, viele Vereine. Wenn es keine Lösungen gibt, wie man den Klubs unter die Arme greifen kann, sagt sie ein "großes Vereinssterben" voraus.

Sie ergänzt: "Nun haben wir den Lock-Down 2.0. Was mich dabei wirklich beunruhigt, ist die Situation im Sport und seine Vereine. Wir brauchen dringend Hilfestellungen für Individual- und Mannschaftssportler. Nicht nur die Hinrunden in den meisten Ligen sind jetzt wieder unterbrochen, viel wichtiger ist es, auch über die Rückrunden hinaus nachzudenken."

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29.10.2020 - 08:39 - Eierloser Eiermann

Wie RWE Lölle schon sagt. Wenn, dann müssen alle pausieren. Das hat alles einen ziemlich faden Beigeschmack.

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28.10.2020 - 21:24 - RWE Lölle

Die großen dürfen weiter machen und der kleine Verein geht vor die Hunde,Solidarität 2.0 .Macht alles dicht oder gar nichts .

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion überprüft und nicht als Verstoß eingestuft.

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28.10.2020 - 20:30 - Außenverteidiger

Wieso? Was ist mit den Eigentümern, sprich den Mitgliedern? Man muss auch mal für seinen Verein einstehen. Nicht nur nehmen.

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